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GFL

Viertelfinale is coming

 

Gameday Preview: Schwäbisch Hall Unicorns – Berlin Adler

Wann: 10.09.2022

Wo: Optima Sportpark

Kick-off: 16 Uhr

Spiele gegeneinander in den letzten 5 Jahren:

Keins

 

 

Playoffs Baby! Dauergast gegen Aufsteiger. Favorit gegen Underdog. Süd gegen Nord. Sieben Mal hintereinander standen die Unicorns im Finale, das letzte Mal, dass sie nicht im Finale standen, war 2013, Gegner damals im Viertelfinale: Berlin Adler. Die damalige Konstellation wie dieses Jahr wahr eine ähnliche. Schwäbisch Hall gewann souverän die Süd Gruppe, die Berlin Adler mogelten sich nach durchwachsenem Saisonstart in die Playoffs, der Rest ist Kuhselige Geschichte. Drei Spieler von damals sind inzwischen im Staff hinter der Mannschaft tätig. LB Coach José Schmitt, DB Coach Mario Schmidt und Vizepräsident Steve Seehawer.

 

Die Ausgangslage:

Frei nach dem Motto: Wir haben keine Chance, aber die werden wir nutzen, werden die Adler nach Schwäbisch Hall reisen. Während die Haller in der Saison alles rasiert haben, was ihnen vor das Helmvisier kam, machten die Adler die erstmalige Playoff Teilnahme seit 2013 erst am letzten Spieltag fix. Dies aber gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Dresden. Dies und die anderen beherzten Adler Auftritte in der Saison und die Geschichte von 2013, machen aus einer scheinbaren klaren Ausgangsituation, eine spannende Vorgeschichte. Die Wahrheit liegt auf dem Platz, hat mal ein großer Fußballphilosoph gesagt.

Players to watch (Adler):

QB Zach Cavanaugh:

Man glaubt es kaum. Zach Cavanaugh spielt schon so lange in Deutschland, aber Playoff Spiele waren in der GFL noch nicht dabei. Also Premiere für einen der besten QBs des Jahres 2022 und dann gleich beim Ligaprimus aus Schwäbisch Hall. Zeit für Helden, es gibt keinen besseren Zeitpunkt dafür und würde auch sehr gut in die bisherige Biografie von Cavanaugh passen. In den meisten Statistiken ist er in den Top 5 der Liga, in Yards pro Spiel ist er sogar die Nummer 1. Mit 3297 Offensive Yards (Pass und Rush) ist er knapp die Nummer 2, bei einem Spiel weniger als seine Kollegen.

WR Max Zimmermann/Pat Donahue:

Säule 2 und 3 des Adler Offensiv Spiels. Zusammen fingen sie 16 von Cavanaughs 26 TD Pässen, haben zusammen 1744 Yards und den ein oder anderen unfangbaren aus der Luft gefischt. Dazu kommt noch eine stärke von beiden, die bisher wenig gewürdigt wurde. Beide stehen oft als Returner auf dem Platz und schaffen es regelmäßig die Adler Offense vor dem ersten Snap in eine gute Ausgangslage zu befördern.

 

 

Local Hero to watch:

K Lenny Krieg:

Unser Zauberfuss, bewies schon gegen Köln, das er Nerven aus Drahtseilen hat. In den Playoffs kommt es erfahrungsgemäß auf jeden Punkt an, ganz zu schweigen von Last-Minute-Entscheidungen. Mit 56 erzielten Kickingpunkten hat er sich auch heimlich in die Top 5 der Liga gemogelt und liegt dort auf Rang 4.

Defense Player to watch:

DE Moritz Teuchert:

Aufmerksamen Beobachtern wird das Trikot mit der 25 im Kiel und Dresden Spiel aufgefallen sein. Moritz Teuchert is back. Nach seiner schweren Verletzung zum Anfang der Saison meldete er sich überraschend für den Saison Endspurt und die Playoffs Gesund. Teuchert ist eine wichtiges Puzzleteil auf und neben dem Feld. Der Defensiv Kapitän wurde sehnsüchtig zurückerwartet, bereit um dem gegnerischen QB das Fürchten zu lehren.

Players to watch (Unicorns):

QB Reilly Hennessy:

Vom Notnagel zum Stamm QB. Nachdem sich Alexander Haupert im German Bowl verletzte, sprang Hennessy ein. Dort konnte er zwar die Niederlage nicht mehr verhindern, überzeugte aber so, dass er den starting Job bekam, nachdem Haupert seine Karriere beendete. Der Italoamerikaner wurde mit den Italienern Europameister. Der Pocketpasser verteilt zuverlässig und sicher seine Bälle (über 70% Genauigkeit). War allerdings nicht in allen Spielen anwesend, da er sich verletzt hatte. Sein Vertreter James Slack machte seine Sache aber ebenso Gut, so dass die 0 bei Niederlagen stehen blieb.

 

WR Tyler Rutenbeck/WR Jake Parker:

Wer sich mit Football in Deutschland beschäftig hat die letzten Jahre wird an dem Namen Tyler Rutenbeck nicht vorbeigekommen sein. Trotz einer Fingerverletzung dieses Jahr und das er nicht alle Spiele für die Unicorns absolvieren konnte, ist er der Top Reciever der Haller, mit fast 100-Yards pro Spiel und 11 TDs. Wer Rutenbeck nicht auf dem Zettel hat, hat das Spiel nicht verstanden, zumal er auch Bälle fängt bei dem sich jeder Normalbürger 37 Knochen brechen würde.

Als Gegenpart steht der während der Saison gekommene, dann kurzzeitig verletzte und zu den Playoffs wieder genesene Jake Parker. Beide bilden nun eine gefährliche Import Zange. In seinen zwei Einsätzen für die Unicorns erzielte Parker 3 TDs.

 

 

Local Hero to watch:

TE Moritz Böhringer:

Auch Böhringer muss man nicht mehr viel vorstellen. Der erste Spieler, welcher ohne College Erfahrung von einem NFL Team gedraftet wurde, ist nach seinem US-Abenteuer zurück bei seinem Heimatverein und das schon seit 2021. Wenn er einmal den Ball hat, ist er kaum zu stoppen. 7-mal klingelte es diese Saison schon in der gegnerischen Endzone.

Defensplayer to watch:

DE Hagen Krauss:

Der Qualitätstackler vom Dienst. 21 gesamt Tackles hört sich nicht nach sonderlich viel an. Von diesen 21 sind aber fast 50 % Tackles for Loss gewesen (10) und von diesen 10 wiederum fünf Sacks. Mit anderen Worten, wenn das 131 kg schwere Kraftpaket zum Tackle ansetzt, schlägt es ein. In Kleve das Footballspielen erlernt, kam er über die Würzburg Panthers 2019 zu den Unicorns und beweist dort, dass er in der GFL nicht fehl am Platz ist.

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