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Derby Drama Teil 2

Auch das zweite Berliner Derby 2022 war ein heiss umkämpftes Spiel. Mit spiegelverkehrtem Anfang zum Hinspiel. Den ersten Ballbesitz konnten die Rebels dabei in Punkte ummünzen. Zu einfach kamen sie mit konsequentem Laufspiel bis an die ein Yard Linie, den letzten Yard ließ sich QB Isom nicht nehmen, 0:7. Die Adler wollten umgehend den Ausgleich erzielen. Dies ging aber vorerst nach hinten los, bei einem vierten Versuch in der gegnerischen Redzone gab es den tackle for loss und die Rebels kamen wieder in Ballbesitz. Wieder schien kaum ein Kraut gewachsen gegen das Charlottenburger Laufspiel, dennoch war es am Ende ein 5-Yard-Pass auf Nigel Westbrook, der die Führung ausbaute.

Jetzt schienen die Adler aufgewacht zu sein. Allerdings war  bei ihrem Drive ein ganz anderes Bild zu sehen. Mit Passspiel näherte man sich der Endzone und am Ende war es ein 4-Yard-Pass auf Maylan Bacher, der den Abstand verkürzte. Jetzt wachte auch die Defense auf und konnte die Rebels schnell vom Platz schicken, so dass QB Zach Cavanaugh eine blitzsaubere two-Minute-offense starten konnte, die er mit einem 2-Yard-Touchdown Lauf selbst abschloss, Ausgleich und Halbzeit.

Ähnlich wie im Hinspiel nahm das Spiel nun richtig Fahrt auf. Mit zwei weiten Pässen auf RB Andreas Betza und Maylan Bacher standen die Adler urplötzlich an der 1-Yard-Linie, QB sneak 21:14. „Weite Pässe kann ich auch“ dachte sich Isom und fand Nigel Westbrook für 56-Yard zum erneuten Ausgleich. Die Adler blieben ihrer Linie treu und marschierte mit kurzen Pässen und einigen Läufen nach kurzer Zeit wieder vor der Endzone der Rebels, ein 5-Yard-Pass auf Tight End Yannick Rohrschneider und die Führung war wieder beim Heimteam.

Keine zwei Minuten später, man ahnt es schon, der erneute Ausgleich. Vorausgegangen war ein guter Catch über 61-Yards von  Nigel Westbrooks. Den TD erzielte RB Zero nach einem 5-Yard-Lauf. Um dann etwas Ruhe ins Spiel zu bekommen, blieben die nächsten zwei Drives punktlos, mit dem Problem für die Rebels, daß ihr Punt viel zu kurz war und die Adler eine herausragende Startposition  hatten. Die sagten „Danke“ in Form eines 25-Yard-Passes auf Maylan Bacher 34:28 (PAT geblocked). Lang konnten sich die Adler nicht freuen, es gab einen 100-Yard-Return TD von Nigel Wesstbrooks, bei dem das Adler Special Team erstmalig in der Saison nicht gut aussah.

Das Spiel steuerte nun auf seinen dramatischen Höhepunkt zu. Nach einem Lenny Krieg Fieldgoal, antworteten die Rebels mit einem weiteren Isom TD über 4-Yards, die damit mit einem 37:41 in die letzten 3:25 Minuten gingen. Zach Cavanaugh brauchte dann allerdings „nur“ 2 Minuten für seinen dritten Rush TD des Tages, Führung mit 44:41 zurückgeholt 85 Sekunden vor dem Ende. Da es die Adler nicht schafften, dass schnelle Kurzpassspiel der Rebels zu unterbinden (ein vierter Versuch wurde ausgespielt), kam was kommen musste. 3,5 Sekunden vor dem Ende des Spiels erzielte erneut Westbrooks einen 5-Yard-Catch und dank 2-pt-Conversion war der Sieg für die Rebels sichergestellt, da die Uhr 0:00 anzeigte.

Trotz der Niederlage haben es die Adler weiterhin in der Hand aus eigner Kraft die Playoffs zu erreichen, während die Rebels die Nordstaffel noch spannender gemacht haben.

 

 

 

 

 

 

 

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