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Rekordmeister siegt bei den Adlern

Ein weiteres Spitzenspiel für die Adler. Zu Gast war der Rekordmeister aus Braunschweig, die New Yorker Lions. Die Schocknachricht kam für die Adler gleich zu Beginn. QB Zach Cavanaugh konnte nicht auflaufen, das Corona-Virus macht auch vor Spitzen QBs nicht halt. Schocknachricht zwei blieb erspart, Max Zimmermann meldete sich fit fürs Spiel.

Die Adler ließen sich aber vorerst nicht beirren und spielten vor allem defensiv sehr diszipliniert. Da der Gast dies auch tat, stand es bis kurz vor Ende des ersten Viertels 0:0. Dann aber gelang Max Zimmermann ein Punt Return bis an die 21-Yard Linie des Gegners. Andreas Betza erhielt den Ball und fand einen Weg in die Endzone 7:0.

Die Defense verrichtete weiterhin ihre Arbeit und so konnte man mit einem Lenny Krieg Fieldgoal die Führung auf 10:0 ausbauen. Nach einem riskanten vierten Versuch der Lions kamen die Adler an des gegners 32-Yard-Linie in Ballbesitz. Dieses Geschenk nahm QB Paul Zimmermann dankend an und fand Pat Donahue in der Endzone,17:0.

Was zu diesem Zeitpunkt noch keiner ahnte, es sollten die letzten Punkte der Adler gewesen sein. Die Lions spielten nun ihre Erfahrung aus und fanden mit ihrem Laufspiel immer wieder Lücken in der Berliner Verteidigung und konnten so durch einen ein-Yard QB keep auf 7:17 verkürzen. Dann brachten die Adler die Lions durch eigene Fehler vor der Pause zusätzlich ins Spiel. Nach einem Intentional Grounding, welches eine 32-Yard Raumverlust nach sich zog, folgte ein kurzer Punt. Dies nutzten die Gäste zu einem Fieldgoal, nur noch 17:10.

Gleich zu Beginn der Halbzeit packten die Lions dann die Trickkiste aus. Ein pitch des QBs auf Veteran WR Christian Bollmann der dann überraschend den langen Vorwärtspass herausholte und den freien Justus Holtz fand und der Ausgleich war erzielt. Bei der Berliner Offensive war von nun an der Wurm drin, was auch versucht wurde, es klappte nicht oder wurde von Strafen negiert, wie ein weiter Pass von Zimmermann auf Donahue, der wegen Offensiv Pass Interference zu nichte gemacht wurde. Bei Braunschweig lief es dafür umso besser. Die marschierten bei ihren Drives über das Feld und konnten noch zweimal Punkten, ohne dass die Adler eine Antwort darauf hatten. Erst war es ein 18-Yard-Pass auf den italienischen Europameister Seck, dann ein 3-Yard Lauf ihres nimmermüden RBs Bawa.

Wenn schon die Offense für keine Highlights sorgen konnte, so hatte die Defense noch zwei parat. Eine sehr sehenswerte Interception durch Maylan Bacher kurz vor der eigenen Endzone. Als er dem fangbereiten Receiver mit einem Hechtsprung den sicheren TD klaute und ein erzwungener fumble, aus dem die Offense aber leider kein Kapital  schlagen konnte.

Nach dieser unglücklichen Niederlage kommen jetzt erst einmal drei Wochen Pause. Dann heisst es wieder Derbytime im heimischen Stade Napoleon.

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