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Dramatischer Derbysieg

Endlich war es wieder soweit, über 4 Jahre waren seit dem letzten Derby vergangen. Bei bestem Footballwetter und gut gefüllten Tribünen traten die Adler bei den Rebels an. Was keiner ahnen konnte, es sollte ein mitreißendes, aufregendes Spiel werden.

Der Anfang des Spiels verlief dabei schleppend, beide Mannschaften musste sich erstmal finden. Dann drehten die Adler aber an der Geschwindigkeit. Bei einem vierten und lang in der Hälfte der Rebels, fand Zach Cavanaugh den völlig allein gelassenen Max Zimmermann an der linken Seitenlinie und dieser trabte unberührt in die Endzone, überraschend entschieden sich die Adler jetzt schon für eine 2-pt-conversion die Paul Zimmermann in die endzone trug, dies war auch gleich der Endstand des ersten Viertels.

Auf beiden Seiten dominierten weiter die Defense Reihen, während die Rebels es nicht aufs Scoreboard schafften, konnten die Adler ein Fieldgoal durch ihren Rookie Kicker Lenny Krieg erzielen, wieder war ein langer Pass die Vorbereitung für die Punkte.

Den anschließenden Kickoff Return konnten die Rebels bis an die 15-Yard-Linie der Adler tragen und bereiteten somit ihre ersten Punkte optimal vor. Ein 12-Yard-Pass später und der Anschluss war hergestellt, die conversion misslang allerdings, nur noch 6:11.

Davon ließen sich die Adler nicht schocken. Immer wieder fand Zach Cavanaugh Max Zimmermann der eine stete Gefahr für die Rebels war. Kurz vor der Halbzeit landete ein langer Ball bei Zimmermann, der einen Gang höher schaltete und nicht zu halten war, der PAT wurde geblocked, deswegen 6:17.

Wer jetzt dachte, das war es jetzt bis zur Halbzeit, hatte nicht mit Rebels QB Donovan Isom gerechnet. Dieser fand für 60-yards seinen Receiver und so konnte mittels conversion kurz vor der Halbzeit auf 14.17 verkürzt werden.

Wer jetzt schon dachte, dass es eine flotte Partie war, sollte sich in der zweiten Halbzeit besser anschnallen und sein Herzmedikament bereit legen. Ein Footballspiel wie ein Tennismatch, es ging hin und her.
Die Rebels verwandelten ihren Ballbesitz gleich in etwas zählbares. Ein harmloser kurzer pass über die Mitte, verwandelte der Rebels Receiver in einen TD, erstmals gingen die Rebels in Führung, 21:17.

Die Adler fackelten aber nicht lang, ein guter Return durch Zimmermann, ein schneller pass auf Maurice Rothenburg und schon stand man an der 12. Für die letzen paar yards war dann Nathaniel Prince verantwortlich, der seinen ersten TD für die Adler fing, 21:23. Dann sah es erst so aus, als ob die Adler alles im Griff haben, die Rebels konnten früh gestoppt werden. Eine interception brachte sie aber wieder zurück ins Spiel, schlimmer noch, sie konnte bis an die 8-Yard-Linie zurückgetragen werden. Die Adler wehrten sich zwar gegen das drohende Unheil, aber am Ende war es ein 2-Yard-Lauf der den erneuten Führungswechsel brachte, 29:23.

Der Aufsteiger fand aber wiederum die passende Antwort und das obwohl man sich mit einer Strafe in eine missliche  Lage gebracht hatte, bei einem 1 und 20 von der eigenen 10. Wieder fand Cavanaugh Zimmermann über die Mitte und schon war man in der Hälfte der Rebels. Dann ein kurzer Schock Moment. Cavanaugh warf  einen Ball zu dem doppelt gedeckten Zimmermann, dieser wird ins Rebels Sandwich genommen und verliert den Ball und die Rebels sichern ihn an ihrer eigenen 4. Zimmermann  kann nach kurzer Behandlung wieder weiterspielen.

In dieser wichtigen Phase hält die Defense und die Rebels müssen aus ihrer eigenen Endzone Punten, dieser misslingt total und die Adler kommen an der gegnerischen 25 in Ballbesitz. Auch die Adler können Geschenke annehmen und so arbeiten sie sich langsam an die eins vor und ein QB sneak bringt dann die nächsten Punkte 29:30. Das ewig lange dritte Quarter  ging hiermit zu Ende.

Um keine langweile aufkommen zu lassen, holten sich die Rebels mittels eines ewig lange Balles über die Mitte die Führung zurück. Kurios wurde es dann bei der 2-pt-conversion. Dreimal musste sie versucht werden, nach einer Strafe  gegen die Adler folgten zwei gegen die Rebels. Aufgrund der Entfernung entschieden sich die Rebels zu kicken, dieser ging prompt daneben, 35:29.

Dann der beste Drive der Adler, er ging über das ganze Feld und nahm viel Zeit von der Uhr, bis zur 1-Yard-Linie. Ein weiterer QB sneak und es stand 35:36, die Dramatik war nun greifbar. Die Rebels kamen fast problemlos n die 35-Yard-Linie der Adler. Dort war aber kein vorbeikommen mehr an der Defense der Adler. Die Rebels wollten ihren vierten Versuch ausspielen, Donavan Isom wollte selbst dafür gehen  wurde aber getackelt und verletzte sich unglücklicherweise bei dem Versuch, alle Trümpfe lagen nun bei den Adlern.

Den Schlusspunkt auf diese verrückte Partie setzte dann Max Zimmermann mit seinem dritten TD. Als alles mit einem Lauf rechnete, bediente Cavanaugh mit einem schnellen Slantpass über die Mitte Zimmermann und dieser hatte immer noch Sprit im Tank für einen unnachahmlichen Sprint in die Endzone, 35:43.

Es waren zwar noch 81 Sekunden zu spielen, aber der verletzte Isom wurde von DB Paul Morant ersetzt. Dieser bewies zwar das er weite Würfe drauf hat, diese waren aber zu unpräzise um die Adler noch einmal in Gefahr zu bringen.

Die Adler kehren damit mit einem Sieg in die höchste Liga Deutschlands zurück und konnten gleichzeitig ihre Niederlagenserie gegen den Nachbarn beenden. Das Spiel machte auf jedenfalls Lust auf mehr, weiter geht es am 28.5 im heimischen Poststadion.

Bilder vom Spiel.

 

 

 

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