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Adler siegen gegen Huskies souverän

Letztes Heimspiel für die Adler 2021. Manch einer der Zuschauer musste in dem Heimspiel gegen die Hamburg Huskies unwillkürlich an den Miley Cyrus Hit: Wrecking Ball denken, wenn er die erste Hälfte der Begegnung verfolgte. Wie eine Abrissbirne schlugen Defense und Offense bei den Hamburgern ein. Diese wehrten sich tapfer, waren aber nur mit einem Mini-Kader nach Berlin gekommen und waren dadurch den heimischen Adlern hoffnungslos unterlegen.

Drei Spielzüge brauchte es und die Adler waren in Führung gegangen. Zwei tiefe Pässe auf Rothenburg und Plewinski (mit einem schönen Diving-Catch), den Rest erledigte dann RB Triston McCathern untouched zur Führung. Die Defense war ebenfalls hellwach. Nach einem missglückten Snap auf den Punter konnte dieser mit letzter Not den Ball ins Aus schlagen, in der eigenen Endzone, 9:0 nach knapp drei Minuten. Das die Adler jetzt zusätzlich auch noch den Ball bekamen, war für die Huskies keine gute Nachricht. Diesmal brauchten sie wieder drei Spielzüge um das Scoreboard weiter in die Höhe zu treiben. Ein tiefer 41-Yard Pass auf Max Zimmermann bereitete dann den 10-Yard Lauf von Daniel Rennich zum 16:0 vor.

Wie in einem Horrorfilm mussten sich die Hamburger vorkommen. Gleich im nächsten Angriff forcierte Niels Schroedter einen Fumble, den Boone bis an die 1-Yard Linie der Hamburger zurücktrug. Das der folgende TD dann ein 21-Yard Pass auf Maylan Bacher wurde, verdankten die Adler einem Sack und einer Strafe, beides konnte das 22:0 nicht verhindern (PAT nicht gut). Wie ein Déjà-vu dann der nächste Versuch der Hamburger. Pass Mat Adam in die fangbereiten Arme von DB Jannic Moerder, Ballbesitz Adler. Diesmal brauchte QB Zach Cavanaugh aber etwas länger, am Ende fand der aber für 8-Yards Dorian Stanard für die nächsten Punkte in der Endzone, 29:0 und das Quarter war noch immer nicht zu Ende.

Der nächste Drive der Hamburger ging dann über deren vollen vier Versuche, beim letzten mussten sie sich aber via Punt vom Ball trennen. Bei dem Angriff der Adler änderte sich derweil nichts. Ein 9-Yard Lauf von Ali Khalife und ein 51-Yard Catch von Zimmermann und das 36:0 war erzielt. Mit diesem Ergebnis ging das Quarter dann auch zu Ende.  Auch das zweite Quarter blieb voller Ereignisse. Die Hamburger schafften es auch in ihren nächsten zwei Drives nicht bis in die Hälfte der Adler, fumbelten sogar nochmals den Ball. Die Adler antworteten weiter mit ihrer Standartantwort zu diesem Zeitpunkt: Touchdown.  Erst fand Cavanaugh Zimmermann für 40 in der Endzone, dann lief er für 6 selbst, die Anzeige zeigte inzwischen 50:0 an.

Dann folgte der schönste Drive der Hamburger in dem sie zeigten, dass sie Football spielen können. Mit kurzen Pässen führte Mat Adam seine Jungs über das Feld. Am Ende fand er seinen Receiver Appelt für 6-Yards in der Endzone. Das die Adler die Aufgabe gegen den Tabellenvorletzten aber ernst nahmen, sah man dann im Gegenzug. Sie wollten in keiner weise Spannung aufkommen lassen und so fand Cavanaugh Dorian Stanard für 64-Yards und dieser spazierte in die Endzone. Das 57:7 sollte dann auch der Halbzeitstand sein.

 

Die zweite Halbzeit ist dann schnell erzählt. Die Adler setzten viele Backups ein, QB Zach Cavanaugh kam in der zweiten Spielhälfte nicht mehr zum Einsatz. QB teilten sich Rückkehrer Paul Zimmermann in seinem ersten Spiel für die Adler 2021 und Eigengewächs Corvin Berg. Auch diesen Umständen geschuldet, weil die Adler den Fuß vom Gas nahmen und sich die Strafen auf der Adler Seite enorm in die Höhe schossen, kam nur noch ein TD hinzu. Dies war ein 10-Yards Lauf von Ali Khalife Mitte des dritten Viertels, Endstand 63:7. Für die Adler geht es jetzt darum sich auf das nächste, wichtige Spiel im Rostocker Ostseestadion zu fokussieren, während die Huskies gegen Essen ihren zweiten Saisonsieg holen wollen.

 

1.Quater:

7:0 18-Yard-Run McCathern (PAT Kirchhof)

9:0 Team Safety

16:0 Rennich 1ß-Yard-Run (PAT M.Zimmermann)

22:0 21-Yard-Pass Bacher von Cavanaugh (PAT nicht gut)

29:0 8-Yard-Pass Stanard von Cavanaugh (PAT M.Zimmermann)

36:0 56-Yard-Pass M.Zimmermann von Cavanaugh (PAT M.Zimmermann)

2.Quarter

43:0 40-Yard-Pass M.Zimmermann von Cavanaugh (PAT M.Zimmermann)

50:0 6-Yard-Run Cavanaugh (PAT M.Zimmermann)

50:7 6-Yard-Pass Appelt von Adam (PAT Lohse)

57:7 64-Yard-Pass Stanard von Cavanaugh (PAT Zimmermann)

3.Quarter:

63:7 10-Yard-Run Khalife (PAT nicht gut)

 

Was von der Preview übrig blieb:

Hamburg:

QB Matt Adam:

Rannte teilweise um sein Leben. Versuchte alles um irgendwie die Drives am leben zu lassen. Zeigte häufig das er ein guter ist. 13 von 32 Pässen kamen an, bei je einer int und einem TD. Trotz Berliner Dauerdruck nur einmal gesacked.

 

WR Nicolas Pimentel:

Fing drei Pässe für 22-Yards, hatte einen Return für 19-Yards. Adler Defense hatte ihn gut im Griff.

WR Felicia Danquah:

Hatte 3 Catches für 24-Yards. Verdarb sich eine bessere Ausbeute durch einige Drops.

LB/DE Zachary Zillmer:

Hatte fünf Tackles, war aber auch gegen die Offensiv Power der Adler machtlos.

Berlin:

WR Squad:

Da der Regen zum größten Teil ausblieb, konnte diese Abteilung der Adler so richtig glänzen. Zimmermann und Stanard kamen beide über 100-Yards, aber auch die anderen überzeugten mit teilweise schwierigen Catches. Am Ende hatte man 371 Receiving Yards auf dem Konto.

RB Squad:

Auch das dreiköpfige Monster Rennich/McCathern/Khalife feat. Cavanaugh überzeugte mit insgesamt 198-Yards und vier TDs.

DE Bola Moussa:

Hatte zwar nur einen Tackle, aber mehr war auch nicht nötig, da die komplette Defense „on Fire“ war.

DB Antonio Smith:

4 Tackle Beteiligungen, die Defense Big Plays machten gegen Hamburg andere.

Wer sonst noch auffiel:

Paul Zimmermann nach vier Jahren zurück bei den Adlern. Er warf zwar eine Interception aber bei einem dritten und lang sah man seine Klasse aufblitzen.

Was sonst noch auffiel:

22 verschiedene Spieler haben einen Defense Tackle. In der Defense wurde komplett durchgewechselt ohne das Klasse verloren ging.

-13 Netto Yards Laufspiel auf Hamburger Seite, die Run-Defense ließ nichts zu.

195 Yards Strafe auf Berliner Seite zeigt woran noch gearbeitet werden muss.

 

 

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