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GFL2 Nord

Dramatisches Ende der Siegesserie

Perfektes Football Wetter. Spitzenspiel. Herzschlagfinale. Alles was das Zuschauerherz begehrt wurde am Samstag geboten. Aber der Reihe nach. Wenn der erste auf den zweiten trifft, gibt es keinen klaren Favoriten. Das Spiel startete so wie immer in der Saison wenn die Adler den Ball als erstes hatten, mit einem TD. In einem von Passspiel geprägten Drive war es am Ende eine 2-Yard Lauf von Triston McCathern der für die 6:0 Führung sorgte. Düsseldorf antwortete mit zwei Punkten in Folge.

Der eigene Panthers Drive endete mit einem 28-Yard Fieldgoal, als es der Adler Defense gelang den TD zu verhindern. Für die nächsten Punkte der Düsseldorfer sorgten die Adler dann selbst. Nach einem schnellen three and out, misslang der Longsnap zum Punter  komplett und segelte über die eigene Endzone hinaus,, Safety, die Adler Führung betrug nur noch 6:5. Schlimmeres verhinderte dann die Adler Defense, da nach einem Safety der Gegner wieder in Ballbesitz kommt.

 

Gar nicht irritiert von ihrem vorigen Fehler zeigte sich dann die Offense der Adler. In einem konzentrierten Drive näherte man sich wieder der Endzone der Panther. An Ende war es dann QB Zach Cavanaugh selbst, der die letzten 7 Yards bei einem Option Spielzug den Ball behielt und zum Touchdown lief, diesmal gelang auch der PAT. Ungewöhnlich für ein Adler-Spiel neutralisierten sich dann die Defense Reihen bis zu Pause fast völlig. Aufregend wurde es nur einmal, als ein Adler-Punt vom düsseldorfer Returner gefumbelt wurde, beim Kampf um den Ball die Düsseldorfer aber siegreich blieben.

Dies änderte sich nach der Pause. Die Adler bekamen RB Jarrod-Spears nicht unter Kontrolle. Sie näherten sich mit großen Schritten der Adler-Redzone. Ein 27-Yard Pass auf Okike sorgte für den Ausgleich. Angestachelt durch den Ausgleich funktionierte jetzt auch wieder die Offense. In einem vierminütigem Drive wurden die nächsten 75 Yards überblickt, ein 10-Yards-Pass auf Max Zimmermann ließen die Adler wieder jubeln. Die Adler konnten die Führung sogar ausbauen, nachdem die Panther schnell gestoppt wurden. Nach einem schlechten Punt der Gäste genügten drei Pässe der Adler und es stand 27:13. Max Zimmermann drehte zum zweiten Mal jubelnd ab, die Weichen standen auf sechstem Sieg in Folge.

 

Die Panther gaben aber nicht auf. Auch durch Undiszipliniertheiten der Adler begünstigt, standen sie schnell an der 10-Yard Linie der Adler. Ein Pass auf Tim Droeze und die Panther waren wieder in Schlagdistanz. Das vierte Viertel wurde nun völlig wild und hielt kaum noch jemanden auf den Sitzen.  Die Adler schlugen direkt zurück, als sie in zwei Minuten das Feld runter marschierten, Zach Cavanaugh mit seine zweiten Rush TD stellte wieder die 14-Punkte-Führung her. Als der nächste Drive der Panther zwar mit einem TD abgeschlossen wurde (ebenfalls ein Rush TD durch ihren QB Eubank), dieser aber fast 6 Minuten dauerte und zusätzlich der PAT daneben ging, rechnete keiner mehr mit einem Comeback.

Die Panthers Defense war aber gut auf das Adler-Offense-Spiel eingestellt und schickte diese schnell wieder vom Feld und dann begangen die letzten 2 Minuten und 14 Sekunden für die man diesen Sport liebt und zugleich haßt, es kommt drauf an auf welcher Seite man steht. Nachdem die Düsseldorfer Offense bei einem vierten Versuch mit einem Sack schon gestoppt schien, wurde dies durch eine Facemask-Strafe der Adler wieder ins Spiel gebracht. Ein letzter Verzweiflungspass über 31-Yards von Eubank wurde von Okike in der Endzone gefangen, 2 Sekunden waren noch auf der Uhr. Auch bei der 2-Pt-Conversion wurde es dramatisch. Nachdem der Pass von Eubank abgewehrt wurde, gab es zum entsetzen der Zuschauer einer Pass-Interfernce-Strafe gegen die Adler. Den letzten Yard übernahm dann Eubank selbst zum TD, 34:34, der Ausgleich in letzter Sekunde. Für den neutralen Fan ein Finale wie man es sich wünschen könnte, die Adler haderten mit sich selbst, den Sieg noch aus der Hand gegeben zu haben. Es sieht alles nach einem Entscheidungsspiel in Rostock aus. Spannender kann diese GFL Saison nicht sein

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