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Adler Defense dominiert Paladins

Bevor das dritte Heimspiel der Berlin Adler startete wurde des letzte Woche tragisch verstorbenen ehemaligen Adler Spielers Melvin „Melly“ Williams gedacht. QB Zach Cavanaugh und die WR Sydney Plewinski und Max Zimmermann marschierten vorweg und hielten dabei die Trikots mit der Nummer 8 in die Höhe, jener Nummer die Melly in der Aufstiegssaison 2019 bei den Adlern trug, dazu wurde statt der üblichen Einlaufmusik ein Song von Melly gespielt.

 

Nach diesem traurigen Moment des innehaltend, drückten die Berlin Adler aber das Gas Pedal durch. Der Kickoff der Solingen Paladins wurde gleich von Triston McCathern für 75-Yards zurückgetragen. Zwei Spielzüge später fand Zach Cavanaugh Max Zimmermann für seinen ersten Saison TD in der Endzone. Kaum war die Paladins Offense auf dem Feld, musste sie auch schon wieder runter. Three and out.

Mit geduldigem Angriffsspiel näherten sich die Adler wieder der Solinger Endzone. Wieder war es ein 10-Yards Pass von Zach Cavanaugh der Max Zimmermann in der Endzone fand. Beim ersten TD hatte man noch das Glück, dass der PAT vom Pfosten in das Fieldgoal abgefälscht wurde, so flog er beim zweiten am linken Post vorbei, 13:0.

Die Defense der Adler machte den Eindruck als hätte sie Kurzarbeit angemeldet. Wieder wurde die Offense der Paladins schnell vom Feld geschickt. Diesem Tempo schloss sich die Offense an. Ein Screen Pass nach rechts konnte dieser über 44-Yards zum TD verwerten. Nachdem es schon schien als sei er gestoppt, lies er alle Tackler ins leere laufen und erzielte so seinen nächsten TD, PAT auch gut und so stand es mit Viertel Ende 20:0.

Dieser Spielstand sollte eine ganze weile bestand haben. Trotz eins Fumbles der Paladins und einer Interception durch Ibel Ahidazan, fehlte die Konzentration in der letzten Konsequenz um Punkte zu erzielen. Da aber auf die Defense verlass war, blieb es beim 0 für die Paladins, welche auch noch ein Fieldgoal verschossen.

Erst im vierten Viertel bekamen die Adler auch wider Lust auf Punkte. Irgendwie kam einem die TD Konstellation dann wieder bekannt vor. Zach Cavanaugh auf links zu Max Zimmermann für 11-Yard, 26:0 (PAT daneben). Da die Defense weiter einen Sahnetag erwischte, kam man zwei Drives Später in der Redzone an den Ball. Niels Schroedter schlug den Ball frei, Baran Celik sicherte ihn an der 8-Yard Linie der Adler. Die restlichen Yards überwand dann Adler Rookie Ali Khalife zu seinem ersten Touchdown im Herrenbereich.

Da die Adler mindestens 41 Punkte erzielen dieses Saison, hatten sie noch einen auf Lager. Nach einem schönen 30-Yard Punt Return durch Dorian Stanard war es dann dreimal Daniel Rennich der zu Läufen ansetze und seinem ehemaligen Team noch einen einschenkte und so für das Endergebnis auf 41:0 schraubte. Ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg der Adler, die zu keiner Zeit Zweifel aufkommen ließen, dass sie weiter ihre blütenweiße Weste behalten wollen.

 

Was von der Preview übrig blieb:

Solingen Paladins:

RB Moses Harris:

Im Rushing Game kein Faktor, da nicht eingesetzt. Beim Receiving Solingens Top Receiver und insgesamt 45 Yards, der längste Catch über 23 Yards. Eindeutiger Sieger war die Berliner Defense.

 

WR/TE Thilo Lindenberg:

Wie alle Solinger Offense Spieler in guten Händen der Adler Defense. 33 Yards bei 33 Catches. Sorgte allerdings mit guten Punts, für möglichst schlechte Ausgangslagen der Berliner.

 

QB Jeremy Konzack:

16 von 28 Pässen fanden ihr Ziel für 136 Yards. Man sah vor allem beim längsten Drive der Paladins direkt nach der Halbzeit das er sein Handwerk versteht. Wurde gegen Ende von Nachwuchshoffnung Alexander Busch ersetzt, welcher Spielerfahrung sammeln sollte.

 

LB Felix Losch:

War zweitbester Tackler seines Teams mit 5 Tackel Beteiligungen. Zeigte in den Scorelosen Vierteln zwei und drei seine Klasse, als die Adler Probleme hatten zu Punkten.

 

Berlin Adler:

Maurice „Mucki“ Rothenburg

Nach seinem Monsterspiel gegen Langenfeld etwas ruhiger unterwegs, hatte nur zwei catches für 11 Yards. Mehr war auch nicht nötig, der Fokus lag heute auf Max Zimmermann.

 

RB Daniel Rennich/DT Vito Behling-Lang/TE Yannik Rohrschneider:

 

Daniel Rennich war Top Rusher gegen sein altes Team. Erzielte 87-Yards Raumgewinn und erzielte kurz vor Ende einen TD. Dazu kamen noch 14 Receiving Yards. Vito machte seinen Job wie die komplette Defense Hervorragend. An 2 Tackles direkt beteiligt. 3 Netto Rush Yards des Gegners sagen viel über die Leistung des dicken Kerls in der Mitte. Yannik Rohrschneider stand häufig bei einer Art Jumbo Formation auf dem Platz, wenn die Adler mit 7 Olinern ihren Rushern den Weg freiblockten, dies gelang in der Regel gut.

 

RB Ali Khalife:

Wie prophezeit Platzte der Knoten. 5 Laufversuche für 20 Yards und sein erster TD im Herrenbereich, Herzlichen Glückwunsch.

 

DB Jannic Mörder:

Wenn die 0 steht, hat die komplette Defense überzeugt. Auch der zweite Jannic stand seinen Mann und war an einem Tackle beteiligt.

 

Wer sonst noch auffiel:

Max Zimmermann war bestimmt Man of the Match. Drei TDs bei 62 Yards. Sein Routen running ist auf einem erstklassigen Niveau.

Malik Ngandeu:

4 Spiele hat es gedauert, nun ist der erste Sack da. Malik brachte Konzack mit 13-Yards Raumverlust zu Fall.

 

Was sonst noch auffiel:

3 Rushing Netto Yards von Solingen, kein Durchkommen bei den Berlinern.

1 Sack der Saison für Berlin (siehe oben).

Durch starken Wind wurden lange Pässe meist von diesem verweht, bescheidene 152-Yards Passing von Berlin unterstreichen dies.

Kein Adler Turnover.

 

 

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