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Herren

Starker Start reicht den Adlern zum sechsten Sieg

adler vs. rebels

Nach einem Jahr Pause gab es wieder “das” Derby der Hauptstadt. Es handelte sich zwar “nur” um die Prospects der Berliner Rebels, welche im heimischen Stadion Wilmersdorf auf die Berlin Adler trafen, aber wer will sich schon mit solchen haarspaltereien Aufhalten. Fakt ist: die Rebels Prospects würden den Adlern gerne ein Bein stellen auf ihrem Weg zurück in die GFL 2 und die Adler würden ungern gerade gegen diesen Gegner verlieren.

Für die Prospects ging dann das Spiel auch sehr unglücklich los, nach einem missglücktem Kickoff, starteten die Adler schon in der Hälfte der Rebels. Zwei Spielzüge später fand QB Zach Cavanaugh dann auch schon Maurice “Mucki” Rothenburg zum ersten Mal in der Endzone, 30 Yard Pass, 7:0 Adler. Das Spiel erinnerte in seiner start Phase an das Spiel gegen Tollense. Die Adler verloren keine Zeit. Beim ersten Drive der Prsopect wäre ihnen auch fast wieder ein fumble geglückt, der freigeschlagene Ball hoppelte aber ins Aus. Nichtsdestotrotz mussten sich die Rebels vom Ball trennen.

Mit einer guten Mischung aus Lauf und Pass, standen die Adler plötzlich wieder an der ein Yard Linie der Prospects. Beim anschließenden Pass vergaß die Rebels Rothenburg dann völlig, der keine Anstrengungen hatte den kurzen Pass zu fangen, 14:0.

Dann näherten sich die Rebels erstmals gefährlich der Red Zone, ein Sack half dabei, dass sie diese nicht betraten. Sie gingen das Risiko des vierten Versuchs, dies misslang aber und so waren die Adler wieder an der Reihe. Auch beim nächsten Drive sollten die Adler nicht punktlos bleiben. Ähnlich wie vorher dirigierte Zach Cavanaugh seine Mannschaft bis an die 3 Yard Linie. Diese überquerte er dann persönlich mit einem Quarterback keep, die Gäste führten 21:0.

Die Defense wollte nun aber auch mal für Action auf dem Platz sorgen. So Antizipierte Arne Gehrt einen Pass geschickt und machte den nötigen Schritt nach vorne und fing ihn ab, nach kurzer Zeit stand die Offense der Adler wieder auf dem Feld. Schneller als das sprichwörtliche Brötchen Backen standen die Adler wieder an der zwei. Rookie Emil Drossard ließ es sich nicht nehmen, sich für die restlichen 2 Yards durchzutanken, 28:0.

Dann gönnten sich die Adler aber eine Pause, was vor allem für die Konzentration galt. Kurz vor der Halbzeit passte die komplette Defense der Adler nicht auf und die Gastgeber standen erstmals in der Red Zone nach einem langen Pass. Den Rest erledigte dann ein Pass auf Fabian Lind, die Rebels hatten erfolgreich die große Null vom Scoreboard entfernt. Mit ablaufender Uhr tauchten die Adler noch einmal bei den Rebels auf, der anschließende Field Goal versuch ging allerdings daneben, so ging es mit dem 7:28 in die Halbzeit.

Das komplette dritte Quarter bestand nur aus zwei Drives. Die Rebels setzten nun konsequent auf das Laufspiel ihres amerikanischen Running Backs Byron Jackson, spielten zweimal den vierten Versuch aus und gingen dann doch punktlos vom Feld. Während die Adler mit ihrem Drive das Quarter beendeten und das mit einem Punt der an der ein Yard Linie der Rebels gesichert wurde.

Die hinderte die Rebels aber nicht über das Feld zu marschieren, mit schönen Pässen und einigen unnötigen Strafen der Adler. So war es am Ende Byron Jackson der sich in die Endzone tankte, nur noch 14:28. Nun schienen die Adler wieder aufzuwachen und drückten noch einmal das Gaspedal durch. So war es Maurice Rothenburg zum dritten der einen 38-Yard-Pass fing und das Endergebnis besorgte.

Während die Prospects jetzt erstmal drei Wochen Pause haben, wartet auf die Adler das absolute Knallerspiel gegen die Spandau Bulldogs. Beide Mannschaften sind noch ohne Punkteverlust. Dies wird sich am nächsten Spieltag auf jeden Fall ändern.

Jan Sawicki – 16.06.2019

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