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Berlin Adler

Adler verlieren gegen Longhorns

Auch das zweite Endspiel gegen Langenfeld wurde verloren. Schlussendlich waren es die zu vielen Flaggen die hier den Adlern das Genick gebrochen haben. So sah der erste Drive sehr vielversprechend aus, mit kleinen Penaltys machte man sich das Leben aber selbst schwer.

Nachdem das Ei ergebnislos an Langefeld zurückgegeben wurde, machte man sich das Leben beim folgenden Angriff ebenso durch Flaggen schwer. Man schenkte den Langenfeldern durch Strafen 20 Yards. Die Langenfelder die bisher nicht durch Laufspiel überzeugen konnten, hatten dieses Problem erkannt und sich mit Devonte Lynch einen US-Import verstärkt. Der hat nicht von ungefähr einen berühmten Nachnamen, handelt es sich doch um den Bruder von Beastmode Marshawn Lynch. Dieser zeichnete sich auch für den ersten Touchdown des Spiels verantwortlich. Sein fünf Yard Lauf bedeutete die 7:0 Führung für die Longhorns, insgesamt war Devonte für 61 der zurückgelegten 77 Yards verantwortlich.

Der anschließende Adler Angriff endete wie der erste. Gute Ausgangspositionen wurden mit insgesamt 30 Yards an Strafen zunichte gemacht und so musste man sich nach guten Ansätzen wieder vom Ball trennen. Wie es besser geht, zeigten dann die Longhorns in einem schier unendlichen Drive, welcher länger als 10,5 Minuten andauerte, also fast das komplette zweite Quarter. Am Ende war es ihr NFL erprobter eigentliche Cornerback Cameron Fuller welcher zum zweiten Touchdown für die Langenfelder lief, diesmal über 17-Yards.

Viel Zeit hatten die Adler nun nicht mehr um näher heranzukommen. Nichtsdestotrotz zauberten sie den besten Drive der Halbzeit auf den Rasen und kamen in Fieldgoal Nähe. Nach doppeltem Icing (Timeout während des Fieldgoal Versuchs) des Adler Kickers, kam ein Langenfeld Spieler durch und brachte eine Hand an den Ball und dieser verhungerte auf dem Weg zum Fieldgoal. Also ging es mit einem 0:14 in die Halbzeit.

Nach der Halbzeit machte die Defense der Adler eine gute Arbeit. Langenfeld konnte gestoppt werden und schloss diesmal „nur“ mit einem Fieldgoal ab, 0:17. Beim darauffolgenden Kickoff Return gab es allerdings einen Fumble und Langenfeld war erneut in Ballbesitz. Die Defense war aber jetzt so richtig heiß gelaufen und schickte Langenfeld ganz schnell wieder vorm Platz.

Die Offense nahm sich daran ein Vorbild. Ein schöner Lauf von Jordan Frost, ein schneller Pass von David Perkins auf Sydney Plewinski für 28-Yard und die Adler hatten den Anschluss geschafft, nur noch 7:17.

Jetzt gab aber auch Langenfeld wieder Gas und das Spiel nahm an Fahrt auf. Der nächste Drive endete in einem 21-Yard Lauf von Devonte Lynch, schon stand es wieder 7:23. Die Zeit schwand, man war schon im vierten Quarter angelangt.

Erst im letzten Drive zeigten die Adler dann noch einmal was hätte sein können. Ein Blitzsauberer Angriff über 65-Yards endete nach nur 7 Plays in der Endzone der Langenfelder, die 2-Pt- Conversion scheiterte leider, ebenso wie der nachfolgende Onside Kick, welcher schön getreten wurde aber dann leider ins Aus hoppelte.

Diese 13:23 Niederlage bedeutet, dass es nur noch theoretisch möglich ist die Klasse zu halten. Jetzt heißt es Wunden lecken, der nächste Gegner aus dem Tabellenkeller steht schon vor der Haustür. Die Paderborn Dolphins sind am 18.8. zu Gast im Poststadion.

 

Scoring:

Erstes Viertel:

5:26 D.Lynch 5 Yd Lauf (Kick M.Kirchner) 0:7

Zweites Viertel:

1:32 C.Fuller 17 Yd Lauf (M.Kirchner Kick) 0:14

Drittes Viertel:

8:27 M. Kirchner 38 Yd Field Goal 0:17

4:00 S.Plewinski 28 Yd pass von A.Perkins Jr. (M.Lewerenz Kick) 7:17

Viertes Viertel:

10:35 D.Lynch 21 Yd Lauf (M.Kirchner kick failed) 7:23

0:22 A.Perkins 3 Yd Lauf (A.Khalife run failed) 13:23

 

Fotos Teil 1 vom Spiel

Hier das Spiel zum noch einmal anschauen:

 

 

 

 

 

 

 

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