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Berlin Adler

Drama in Langenfeld

Ein wahres Drama sollte sich in Langenfeld Abspielen. Eine Punktearmes aber dafür spannendes Spiel fand ihren Höhepunkt in der Schlussminute. Dabei hätten es die heimischen Adler so weit nicht kommen lassen müssen. Durch kleine Fehler machten sie sich das Leben in der ersten Hälfte selbst schwer. Nachdem die Defense an ihre gute Leistung gegen Rostock anknüpften konnte und die Longhorns im ersten Viertel regelmäßig nach wenigen Spielzügen stoppen konnte, gelang ihnen sogar eine Interception tief in der Hälfte der Langenfelder. Dies ausgerechnet durch einen nominellen Wide Receiver Simon Mayerhoff, der in Langenfeld als Defense Back auflief.

Doch leider konnten die Adler aus dieser guten Feld Position keine Punkte mitnehmen, immer wieder ließen sie sich durch Quarterback Sacks zurück drängen, gingen aber auch das Risiko ein vierte Versuche auszuspielen, was ihnen leider am heutigen Tage nicht gelingen sollte (0 von 3).

Die Defense blieb ihrer Linie treu und stoppte die Langenfelder recht früh. Der Druck auf den Quarterback David Perkins war es dann auch, der in der ersten Hälfte für die einzigen Gegenpunkte sorgte. Nachdem der erste Fumble in der Redzone der Longhorns noch folgenlos blieb, trat nach dem zweiten der Super Gau ein. Nach einem Pass von Perkins auf Thumm wurde dieser hart getroffen und  verlor den Ball, welcher dann vom Verteidiger der Longhorns 20-Yards in die Endzone zurückgetragen wurde. Es stand 0:7 aus Berliner Sicht.

Angestachelt durch dieses Negativerlebnis legte die Offense plötzlich einen blitzsauberen Drive hin. Angeführt durch Quarterback Perkins und den mal wieder herausragenden Jordan Frost (insgesamt 136 Yards), näherte man sich der Endzone der Langenfelder. Diesmal konnte man allerdings Punkten,  als man die Langenfelder mit einem Laufspiel des eigentlichen Wide Receivers Bryan Zerbe überrumpelte. Leider ging der PAT daneben und so ging man mit einem denkbar knappen 6:7 in die Pause.

Die Offense hatte Blut geleckt und glaubte an ihre eigenen Fähigkeiten. So ging es nach der Pause auch munter weiter, man näherte sich wieder der Endzone der Langenfelder. Einem Touchdown standen dann aber zwei Sacks in Folge im Wege. Diesmal wollte man auf Nummer sicher gehen und wenigstens mit Punkten den Drive belohnen. So trat Kicker Manuel Lewerenz zu einem 43-Yard Fieldgoal an und verwandelte. Die Adler gingen erstmals in Führung.

Die Langenfelder Offense hatte sich das angeschaut und der nächste Drive war nach dem Motto: „Touchdown können wir auch“. Durch Konsequentes Passspiel vor allem auf ihren großen Receiver Agude näherte man sich der Berliner Endzone. Hilfreich war hier auch eine Pass Interference Strafe gegen die Defense der Adler. So war es dann auch Agude, welcher den finalen Pass in der Endzone fing. Da auch hier der PAT danebenging, stand es 9:13.

In den nächsten Drives beruhigte sich das Spiel wieder etwas, erst Mitte des vierten Quarter konnten die Langenfelder nochmals mittels Fieldgoal punkten, so dass es mit einem 16:9 in die Schlussminuten ging.

In denen wurde es dann Dramatisch. Startend an der eigenen 25-Yard Linie starteten die Adler einen Bilderbuch Drive bis an die 5-Yard Linie der Langenfelder. Hier hatten sie nun vier Versuche Zeit um in die Endzone zu gelangen. Man kam bis an die 1-Yard Linie. Bei einem Quarterback Sneak hoben die Adler jubelnd die Arme, sie hatten den Ball in der Endzone gesehen. Die Schiedsrichter leider nicht und so gelang den Longhorns ein 1-Yard Goallinestand.

Nach diesem Drama zum Schluss geht es nun in die einmonatige Sommerpause. Danach trifft man gleich wieder auf den gleichen Gegner, dann zu Hause im heimischen Adlerhorst. Die Adler werden aus diesem Spiel lernen und gestärkt das direkte Rückspiel angehen.

(Vorschau Bild aus dem Rostock Spiel)

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