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GFL2 Nord

PREVIEW zum Huskies-Spiel

Am Samstag kommt es also zum Showdown.  Zum Spiel der Spiele in dieser Saison. Verlieren VERBOTEN! Bei einer Niederlage müssten die Adler in die Relegation gegen den Nachbarn aus Potsdam. Mit einem Sieg könnten Berliner die Huskies näher Richtung Abgrund stoßen. Die Hamburger haben zwar noch die Möglichkeit sich gegen Kiel und Hildesheim bitter benötigte Punkte zu holen. Was vor allem bei einem Sieg gegen Hildesheim interessant werden dürfte. Dann müssen die Rechenschieber hervorgeholt werden.

KURZINFO ZUM GEGNER

Name: Hamburg Huskies
Gegründet: 1995
Teamfarben: Schwarz-Weiß-Silber
Größte Erfolge: Meister der GFL 2 Nord (2014)
Playoff-Qualifikation: 2015
Headcoach: Sean Embree

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SO LIEF DAS HINSPIEL:

Lang ist es her… 4 Monate… Am ersten Spieltag wurde der einzige Adler-Sieg der Saison eingefahren. Danach folgten 11 Niederlagen am Stück. Dabei ging alles so gut los. Die Hamburg Huskies wurden auf ihrem eigenen Feld klar dominiert. Nach Touchdowns von Wiedmann, Plewinski und Max Zimmermann sowie einem Safety stand es 23:8 zur Halbzeit. In der zweiten Halbzeit wurde das Ergebnis kontrolliert und relativ sicher nach Hause geschaukelt. Den Endstand von 30:8 besorgte der inzwischen nicht mehr für die Adler tätige Devon Francois.

GUYS TO WATCH:

RB Colby Goodwin: Der kurzfristig aus Österreich verpflichtete Running Back hat in seinen zwei Spielen schon fast genauso viele Yards erlaufen wie der Hamburger Leading Rusher (206:207). Dazu hat er aus einem Rushing Touchdown, den die Hamburger nur erzielt haben, schon 3 gemacht. Goodwin ist aber nicht nur in der Offense einsetzbar. Bei ihrem jüngsten knappen Sieg gegen Hildesheim, wurde er als Defense Back eingesetzt und fing den letzten Pass des Hildesheimer Quarterbacks ab.

QB John Uribe: Wie so viele GFL Spieler ist auch er ein Kalifornier. Er wurde kurz vor der Saison verpflichtet, als sich herauskristallisierte das Garett Safron nicht wieder kommt, bzw. in Kontakt mit anderen GFL Teams steht. Bis zum Spiel gegen Hildesheim sah seine Touchdown-Interception-Ratio noch ganz gut aus (11:6), aber gegen Hildesheim warf er den Ball gleich fünfmal zu gegnerischen Spielern. Dazu gesellt sicht eine Completion Percentage von unter 50 %, dies ist aber immer noch für einen Schnitt von 150 Yards pro Spiel gut. Hinzu kommt der einzige Rushing Touchdown aus der Prä-Goodwin-Zeit.

WR Nassem Amroun: Der Wide Receiver ist der erfolgreichste Punktesammler der Huskies. Mit immerhin schon über 500 gefangenen Yards hat er auch einen Schnitt von über 50 pro Partie. Einer seiner drei Touchdowns gelang ihm sogar gegen den Ligaprimus aus Braunschweig. Er wird bei Braunschweig auch als Punt und Kick Returner eingesetzt, aufgrund seiner Schnelligkeit bestimmt keine schlechte Entscheidung.

LB Kendra Elison: Der Leading Tackler der Huskies ist auch gleichzeitig der Linebacker Coach. Er ist nun zum dritten Mal bei den Huskies. 2015 hatte er über 100 Tackles und war zweitbester Tackler der gesamten Liga. Dieses Jahr hat er auch schon 70 auf seinem Konto, davon 10 für Raumverlust. Hinzu kommen noch zwei forcierte Fumbles und einen recoverten.

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STÄRKEN DES GEGNERS

Nach der Verpflichtung von Goodwin ist es das Running Game. Der US-Amerikaner hat das vorher lahme Laufspiel der Hamburger auf ein neues Niveau gehievt. Wie viele der Importspieler, die Running Back spielen in der GFL findet er Lücken, wo eigentlich keine mehr sind.

Eine weitere Stärke ist Hamburgs Rushing Defense. Eine der wenigen Statistiken wo sie nicht am unteren Ende der Tabelle zu finden sind. Dies liegt vor allem am Schnitt von „nur“ 115 zugelassen Yards, das ist zum Beispiel weitaus besser als die Berlin Rebels, die ja um einen Playoff Platz kämpfen.

SCHWÄCHEN

Salopp gesagt: Alles andere. In fast jeder Statistik belegen die Hamburger einen der letzten drei Plätze. Die wenigsten Punkte, die wenigsten Offensiv Yards die wenigsten Interceptions. Das ist das Ergebnis von 10 Niederlagen am Stück, diese wurde ja erst am vorletzten Spieltag mit dem glücklichen Sieg in Hildesheim beendet.

WAYS TO WIN

  1. Da weiter machen wo man gegen Köln aufgehört hat: Mit Leidenschaft und Feuer um jeden Yard kämpfen
  2. Selbstbewusstsein ausstrahlen: So wie gegen Köln einfach rausgehen und machen. Vom Fieldgoal bis zum Goalline stand, ihr seid besser.
  3. Pass the Ball: Die Hamburger haben erst zwei Interceptions erzielt, dazu 41 Passing Touchdowns kassiert
  4. Read the Quarterback: Uribe hat im letzten Spiel 5! Interceptions geworfen, diese Verunsicherung ausnutzen
  5. Und wieder : Establish the Run: Wer das Laufspiel kontrolliert, kontrolliert die Uhr
  6. Stop the Runningback: Hamburgs gefährlichste Waffe ist ihr Runningback, den aus dem Spiel nehmen und schon muss gepasst werden (siehe oben)

GO ADLER

Text: Jan Sawicki
Foto: Stephan Dannhaus / www.frtp.de

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