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GFL2 Nord

PREVIEW: EFL-Heimspiel

Nach dem GFL-Derby  ist vor dem EFL-Heimspiel. Diesen Samstag empfangen wir im Poststadion die Thonon Black Panthers (Kickoff 16:00 Uhr). Hier die Preview zu unserem Gegner:

In der EFL sind dieses Jahr fünf Mannschaften gemeldet. In der Gruppe A machen die Milano Rhinos  und die Nice Dauphins den Finalteilnehmer in Hin- und Rückspiel aus. In  der Gruppe B spielen drei Mannschaften. Die Berlin Adler, die Thonon Black Panthers aus Frankreich und die Prague Black Panthers. Dabei hat jede Mannschaft ein Auswärtsspiel und ein Heimspiel. Während die Franzosen vom Genfer See nach Berlin kommen, müssen die Adler am 21.5. nach Prag reisen. Der Sieger der  Gruppe B steht im Finale. Nachdem die Franzosen ihr Heimspiel gegen Prag gewinnen konnten,  müssen die Adler gewinnen um eine Chance auf den Finaleinzug zu haben.

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KURZINFO ZUM GEGNER

Stadt : Thonon-les-Bains. 35 000 Einwohner, direkt am Genfer See,
Gegründet: 1987
Teamfarben: Schwarz und Weiß
Head Coach: Fabien Ducousso
Erfolge: Französischer Meister 2013 und 2014, EFAF Cup Sieger 2013
Stadion: Stade Joseph-Moynat (5000 Zuschauer, Naturrasen)

STARS DER PANTHERS

Der Fokus der Black Panthers liegt ganz klar auf dem Running Game. Hier ist vor allem Andreas Betza mit der Nummer 25 zu nennen. Dieser führt die französische Liga deutlich mit 1101 Yards und 18 TD an. Unterstützt wird er von seinen Kollegen Vincent Begou mit der #22. Für Aufsehen sorgte dieser letztes Jahr, trotz einer deutlichen Niederlage gegen Frankfurt Universe mit einem 48 Yard Kickoff Return. Der dritte im Bunde des Triple-Threat-Lauf-Angriffs ist Stephen Yepmo mit der #24. Der Heimkehrer (er war für ein Jahr auf die schweizer Seite des Genfer Sees nach Genf gewechselt) ist französischer Nationalspieler. Er erreichte mit den Franzosen bei der letzten EM Platz 3 und bei der WM Platz 4.

Defense End,  Mamadou Sy: Ein alter Bekannter in Berlin. Der 190 cm große, 130 kg Koloss gewann mit den Adlern den Eurobowl 2014. Danach wechselte er nach Braunschweig zu den Lions und wurde dort jeweils zweimaliger Deutscher Meister & Euro Bowl Champion, bevor er vor dieser Saison nach Thonon wechselte. Vor allem die Quarterbacks der GFL werden ihn in schmerzlicher Erinnerung haben. Seine 28 Sacks in drei Jahren können sich sehen lassen. Selbstverständlich ist auch er französischer Nationalspieler und aktueller Bronzemedaillen-Gewinner der Europameisterschaft 2014.

Offense Lineman, Mamoudou Doumbouya: Ein weiterer Spieler der aus der GFL bekannt ist. Er ist ebenfalls französischer Nationalspieler. Hier wird er meist als Right Tackle eingesetzt. Deutsche Football Fans kennen ihn von Frankrfurt Universe. Er half tatkräftig mit bei der Perfect Season in der GFL 2 und spielte danach noch ein Jahr GFL bei Frankfurt, wo er auch in der D-Line eingesetzt wurde. Vor dieser Saison kehrte er nach Frankreich zurück.

Ebenfalls aus der GFL bekannt : Die beiden Defensive Backs Timothy Breaker (Munich Cowboys, Kiel Baltic Hurricanes) und Kevin Medou (Saarland Hurricanes).

STÄRKEN

Ganz klar das Laufspiel. In der Französischen Liga haben Andreas Betza und seine Kollegen ihre Gegner regelmäßig in Grund und Boden gelaufen. 342 erzielte Punkte nach 8 Liga-Spielen sprechen da eine deutliche Sprache (Im Schnitt 42,75 Punkte pro Spiel). Dabei erzielte Betza 140 Yards und 2,5 TD pro Spiel.

Die Defense der Panthers blitzt non-stop. Da kommt auf unsere O-Line ein ordentliches Stück Arbeit zu. In der Passabwehr setzen die Raubkatzen ihre Gegner hauptsächlich mit Man-Coverage außer Gefecht.

SCHWÄCHEN

Hier ist die Frage ob das Passspiel schwach ist oder einfach nicht gebraucht wird. Alles scheint auf den Lauf zugeschnitten zu sein. QB Sam Poulos hatte ganze 591 Passing Yards nach 6 Spielen, das ist etwa ein Drittel von dem, was der Leading Passer in der französischen Liga wirft.

In der Defense scheinen sie im Passspiel anfällig zu sein. Sie belegen nur einen Mittelfeld Platz in der französischen Liga, mit 1149 Yards (knapp 13 Yards pro Spielzug) zu gelassenen Yards.

WAYS TO WIN

Wenn man die bisherigen Spiele und Statistiken der Black Panthers studiert, gibt es hier eine Patentlösung: den Lauf stoppen. Was gegen die Berlin Rebels in der ersten Halbzeit hervorragend gelang, sollten die Adler im EFL Heimspiel genauso umsetzen. Den QB zum Passen zwingen und ihm seine Laufwaffen nehmen. Ein Sieg gegen die Black Panthers ist Pflicht, will man in das Finale der EFL kommen. Thonon hat das erste Spiel gegen Prag gewonnen und die Adler damit unter Zugzwang gestellt.

Keep the opposing Offense off-the-field – Angriff für uns ist die beste Verteidigung. Die Black Panthers erzielen im Schnitt mehr als 40 Punkte pro Spiel. Um dies zu verhindern, sollte die Uhr mit Laufspiel kontrolliert werden und Nadelstiche mit gelungenen Pässen gesetzt werden.

Sollten die Adler das Spiel gegen Thonon verlieren, währe Thonon vorzeitig für das Finale qualifiziert – Gewinnen wir, wird unser Auswärtsspiel in Prag ein echtes Endspiel.  Jede der drei Mannschaften könnte sich dann theoretisch noch für das Finale qualifizieren.

Text: Jan Sawicki
Foto: Lothar Köthe / www.lothar.photo

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