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GFL2 Nord

#BerlinDerby, Part 1

Am Samstag heißt es wieder: “It’s Derby Time”, „Auswärtspiel“ bei den Berlin Rebels. Hier die Preview zu unserem nächsten Gegner:

Das letzte Derby ist nun auch schon wieder acht Monate her und vor allem die Adler werden es nicht gerne in Erinnerung haben, gab es doch eine herbe 7:55-Niederlage bei den Rebels. Das Derby ist für die Rebels der Auftakt zu einer kleinen Heimtour. Sie haben nun vier Heimspiele in Folge, während die Adler ihr erstes GFL Heimspiel erst gegen Ende Juni bestreiten – davor gibt’s jedoch den EFL-Auftakt im Poststadion gegen die Thonon Black Panthers am 6. Mai.

>>FACEBOOK-FREUNDE EINLADEN ZUM ERSTEN ADLER-HEIMSPIEL AM 6. MAI 2017<<

Saisonübergreifend kann man sagen, dass die Rebels in einer Krise stecken, die drei letzten Spiele (alle auswärts) wurden verloren. Allerdings waren ihre zwei letzten GFL Spiele beim Vizemeister Schwäbisch Hall und beim Meister NewYorker Lions, also hat diese Statistik wenig Aussagekraft. Die letzte Heimniederlage der Rebels liegt jetzt auch schon über anderthalb Jahre zurück. Damals gab es ein 17.27 gegen Kiel, seit dem nur Siege und ein 21:21 gegen Dresden. Für die Adler wird es mal wieder Zeit zu siegen. Der letzte Sieg gegen die Rebels ist auch schon drei Jahre her, zuletzt gab es vier teils deftige Niederlagen. Am Selbstbewusstsein unserer Adler sollte es diesmal nicht scheitern nach dem 30:8-Auftaktsieg in Hamburg.

>>FACEBOOK-FREUNDE EINLADEN ZUM BERLIN-DERBY AM 29. APRIL 2017<<

KURZINFO ZUM GEGNER

Gegründet:1987
Teamfarben: Schwarz-Silber
Größte Erfolge: Playoff-Teilnahme 2016
Stadion: Mommsenstadion, Waldschulallee 34-42, 14055 Berlin
Head Coach: Kim Kuci (auch RB Coach)
Letztjähriger Rekord:  10:3:1 (S/N/U), davon Zuhause: 7:0:1
Bilanz der letzten 10 Spiele gegeneinander: 5:5

STARS DER REBELS

Hier gilt es vor allem Zwei zu nennen: Larry McCoy und Chris Smith.

Dieses RB Duo ist wohl das Beste was die GFL zu bieten hat. Die Nummer 1 und die die Nummer 5 der letztjährigen GFL Saison in einem Team vereint, zeigt schon worauf die Berlin Rebels ihren Fokus legen werden. Insgesamt laufen hier fast 3,500 Yards und 38 TD der letztjährigen GFL Saison auf dem Platz herum, dazu kommt, dass der Neuzugang Smith als frischgebackener Meister dieses auch in der Hauptstadt unter Beweis stellen will. McCoy hat einen Schnitt von über 130 Yards, über die letzten beiden Jahre (!), was ihn allein schon zu einer unheimlichen Waffe machte. Beide zusammen werden schwer zu stoppen sein.

STÄRKEN

Ganz klar die Offense. Die fünftbeste Offense des letzten Jahres wird nicht viel an Potential eingebüßt haben, sieht man mal vom QB Wechsel ab. Der Fokus lag hier sowieso ganz klar auf dem Laufspiel, bei 211 Yards pro Spiel und 39 Rushing TDs. Mit ihrem neuen RB Duo werden sie die ein oder andere Defense wieder vor unlösbare Aufgaben stellen.

SCHWÄCHEN

Es ist schwer vor dem ersten Saisonspiel die Schwächen eines Teams voraus zusagen. Die Rebels hatten zwar ein Big6 Game in Mailand, verloren dieses denkbar knapp nach einer 13:0 Führung wegen eines verfehlten PAT mit 13:14. Hier liegt vielleicht eine Schwachstelle. Da man noch relativ wenig zusammen auf Wettbewerbsniveau gespielt hat, könnten hier die Automatismen fehlen. Auch wenn es nicht viele Abgänge gab, musste die Schlüsselposition der Offense, der Quarterback, mit einem GFL Neuling besetzt werden (James Harris). Bleibt abzuwarten ob das Zusammenspiel zwischen ihm und seinen Receivern schon optimal läuft.

Wenn man sich die Statistiken der letzten Saison anschaut, könnten ihre Schwächen bei den DBs, die Rebels gaben fast 3000 Yards und 30 TD ab.

WAYS TO WIN

Hier gibt es nur eine Lösung: Stop the run. Sollte es den Adlern gelingen die zwei Monster im Laufspiel irgendwie zu stoppen, könnte der neue QB gezwungen sein auf seine WR zu werfen und hier ist die Frage inwieweit das kurze Zusammenspiel schon funktioniert.

Der zweite Punkt wäre, das eigene Running Game zum Laufen zu bringen. Mit Devon Francois besitzt man selbst einen guten RB, welcher im Auftakt Spiel schon einen Touchdown erzielte und einen zweiten kurz vor der Endzone fallen ließ – sich darüber aber wohl am meisten selbst ärgerte*. Mut machen außerdem die drei Passing TDs in Hamburg, welcher unser junger QB und Eigengewächs Paul Zimmermann anbrachte.

*Stimmen nach dem Hamburg-Spiel:

Text: Jan Sawicki
Foto: Lothar Köthe / www.lothar.photo

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