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Berlin Adler

Coach Kiffner tritt kürzer

„Kings of the North!“ verkündete Daniel Kiffner im Hochsommer des letzten Jahres auf seiner Facebook-Seite und teilte so seinen Stolz darüber, dass er und das damalige A-Jugend Team den norddeutschen Meistertitel feiern konnten. Das war, laut eigener Aussage, der beste Tag in seiner Karriere als Jugend-Headcoach. Es war nicht das einzige Erfolgserlebnis, dass er und das Team in den letzten zwei Jahren verzeichnen durften – Halbfinale im Jahr 2015 und der bemerkenswert gute Start in die Saison 2016. Doch auch die Misserfolge, wie die bittere Niederlage gegen die Dortmund Giants im letzten Jahr oder das enttäuschende Ende der Saison 2016, in der schlussendlich sogar die Playoff-Teilnahme verspielt wurde, mussten verkraftet werden.

Jetzt ist jedoch erst einmal Schluss als Headcoach. Berufliche Veränderungen machen es Coach Kiffner unmöglich, weiterhin jeden zweiten Abend auf dem Feld zu verbringen. Und ein bisschen „mehr Zeit für die Familie“ ist dem zweifachen Familienvater auch wichtig.

Seinen Spielern wird er durch sein „zartes Stimmchen“, das den Bewohnern der Gartenkolonie rund ums Stade regelmäßig schlaflose Nächte bescherte und durch die bemerkenswert hohen Sprünge an der Sideline, wenn die Schwarz-Gelben Punkte aufs Scoreboard brachten, positiv in Erinnerung bleiben.

Ganz die Finger vom Football lassen kann er allerdings nicht. Auch weiterhin wird er, wann immer es ihm möglich ist, dem Trainerteam auf dem Feld assistieren und den Quarterbacks der A-Jugend einheizen. Außerdem möchte er, jetzt wo er sich der schwierigen Seiten des Headcoach-Daseins bewusst ist, dem zukünftigen Coaching-Staff insbesondere bei organisatorischen Dingen beistehen.

Nach zwei Jahren als Jugend-Headcoach bleiben Coach Kiffner neben dem Pokal des norddeutschen Meisters viele weitere schöne Momente in Erinnerung. Einer dieser Momente war mit Sicherheit die Jugend-Europameisterschaft im Jahr 2015, bei der er seinen Quarterbacks Paul Zimmermann (Deutschland) und Bryan Zerbe (Frankreich) zuschauen durfte – seine beiden Schützlinge, die er über die letzten Jahre ausgebildet hatte.

Die Adler möchten sich bei Coach Kiffner für die letzten Jahre herzlichst bedanken und hoffen, dass er auch weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Jugendarbeit sein wird – selbst wenn es die Zeit nur bedingt zulässt. Die letzten Worte möchte Coach Kiffner gerne selbst los werden:

Statement Daniel Kiffner – ehemaliger Headcoach Berlin Adler Jugend:
“Ich möchte mich an dieser Stelle bei all den Leuten bedanken, die mir meine Arbeit als Headcoach in den letzten zwei Jahren erleichtert haben. Wir hatten viele schöne Momente auf die ich zurückblicken kann, auch wenn es bis zum großen Erfolg nicht gereicht hat. Das Kapitel Football ist für mich keinesfalls geschlossen, aber aufgrund privater und beruflicher Verpflichtungen hätte ich nicht mehr die 100% geben können, die es benötigt, um ein erfolgreiches Jugendprogramm zu leiten. Zum Glück wird mein Platz von einem sehr erfahrenen Coach übernommen, der schon jetzt super mit den jungen Männern arbeitet. Ich wünsche der ganzen Coaching-Crew viel Spaß und vor allem viel Erfolg für 2017. Let’s go Adler!”

Der Nachfolger von Daniel Kiffner ist, wie er schon im Statement angekündigt hat, gefunden und wird in naher Zukunft offiziell vorgestellt.

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