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Erstes Gespräch mit Filip Palmqvist

Erst vor zwei Tagen präsentierten wir euch mit Filip Palmqvist den ersten europäischen Import für die Saison #zwanzig17. Kurz nach seiner Verpflichtung sprachen wir mit ihm über seinen bisherigen Werdegang im American Football sowie über seine Entscheidung, sich im neuen Jahr den Berlin Adler anzuschließen und auf internationaler Bühne zu spielen.

Berlin Adler: Hallo Filip, gib uns doch bitte zuerst einmal einen kleinen Überblick, wo du bisher gespielt hast und was deine größten Erfolge im American Football sind.

Filip Palmqvist: Meine Karriere im American Football begann ich bei den Sundsvall Flames. Nachdem ich zuerst in der Offensive Line spielte, wechselte ich einige Zeit später auf die andere Seite des Balles, auf der ich immernoch aktiv bin. Im Jahr 2013 zog es mich dann in die erste Liga zu den Uppsala 86ers, mit denen ich in meiner ersten Spielzeit im Halbfinale ausgeschieden bin. In diesem Jahr schafften wir es sogar in das Finale der schwedischen Meisterschaft, unterlagen dort allerdings den Gegnern.

Auch im Coaching Bereich war ich schon tätig, da ich bei den 86ers zuerst die U15 und dann später die U19 trainiert hatte. Mit der U19 konnten wir in dieser Saison sogar die schwedische Meisterschaft gewinnen.

Gibt es andere Aktivitäten in Berlin, die du gerne neben dem Football ausüben würdest, wie zum Beispiel studieren?

Ich würde liebend gerne einen Deutschkurs belegen, damit ich die Sprache schnell verstehen und auch sprechen kann, die in Berlin genutzt wird. Ich denke, dass mir der Kurs sehr viel Spaß machen würde.

Kanntest du die Berlin Adler schon vor deinem Wechsel in die Hauptstadt?

Ja, als ich nach Uppsala gewechselt bin habe ich schon immer davon gesprochen, wie es wohl wäre, wenn ich in einem europäischen Klubturnier spielen könnte. Die Adler sind in diesen Wettbewerben schon lange vertreten und gehören zu den attraktivsten Vereinen im europäischen Football.

Warum hast du dich schlussendlich für die Adler entschieden?

Die Adler waren einfach die passende Station für mich. Wie schon oben erwähnt wollte ich schon immer im internationalen Bereich spielen, was mir in Berlin ermöglicht wird. Auch die Organisation hinter dem Football hat mich bei den Gesprächen sehr überzeugt, sodass ich mich auf meine neue Aufgabe sehr freue.

Hast du möglicherweise Vorbilder aus der NFL oder aus dem College, denen du nacheiferst?

Mein Lieblingsspieler ist wahrscheinlich Vince Wilfork von den Houston Texans. Er ist für seine Größe und sein Gewicht immernoch sehr schnell und bewegt sich auf und abseits des Feldes wie eine Ballerina.

Erzähl uns doch ein wenig über deine Heimatstadt in Schweden.

Ich bin auf einer Insel mit dem Namen Alnön aufgewachsen, die außerhalb von der Stadt Sundsvall liegt. Dort leben nicht einmal 10.000 Menschen, sodass man so ziemlich jede Person dort kennt beziehungsweise schon einmal gesehen hat. Schon meine Großeltern sind dort aufgewachsen.

Warst du schon einmal in Berlin?

Ja, vor zwei Jahren war ich an Silvester in Berlin – es war großartig hier.

Was sind deine Hobbies?

Natürlich American Football und Freunde treffen.

Lieblingsteam in der NFL?

Die Pittsburgh Steelers.

Bring uns doch zu guter Letzt ein paar lustige schwedische Wörter bei.

Hej, jag är en Riktigt Stor jävla Viking. Jag behöver minst 200 hundra köttbullar för att bli mätt. (Hi, ich bin ein verdammt großer Vikinger und ich brauche mindestens 200 Fleischbällchen um satt zu werden.)

Vielen Dank für deine Zeit und viel Erfolg in der Hauptstadt im Jahr #zwanzig17.

Weitere #zwanzig17 News:
12.12.16 – Ein schwerer Schwede verstärkt die Adler
09.12.16 – Vom Trainer zum Spieler: Florian Pawlik
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