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GFL2 Nord

Vom Hurricane verweht

Die Auswärtsfahrt der Adler am Samstag war nicht von Erfolg gekrönt. Mit 54:21 verloren die Mannen von Head Coach Eric Schramm bei den Kiel Baltic Hurricanes.

Konnten die Adler in der Vorwoche noch ein Erfolgserlebnis gegen die Düsseldorf Panther einfahren, so wurden wir von den Kiel Baltic Hurricanes zurück auf den Boden der Realität geholt. Natürlich kassierten wie mal wieder die ersten Gegenpunkte im ersten Offense Drive des Gegners – ein 18 Yard-Lauf von RB Chris McClendon – symptomatisch für diese Saison. Doch die Adler konnten gut gegenhalten zum Großteil der ersten Hälfte.

Adler Quarterback Paul Zimmermann kämpfte im zweiten Viertel die Schwarzgelben auf 13-7 heran mit einem unnachahmlichen 22 Yard Lauf über die linke Spielfeldseite, der mit einem Hechtsprung zum Endzone-Pylon endete. Wobei ihm im Tackleversuch des Gegners noch der Helm vom Kopf geschossen wurde. Man hätte meinen können, Filmregisseur Oliver Stone schrieb dieses Play für seinen Film “Any Given Sunday”, und ein weißer Willie Beamen steht für die Adler mit der Nummer 12 auf dem Platz.

FOTOS ZU HURRICANES-ADLER:
football-aktuell.de (© Michael Zelter)

Die Story des Spiels ist anhand von nur zwei Spielzügen schnell erklärt. In der ersten Hälfte sahen die 2.700 Zuschauer im Kilia Park zwei Teams auf relativer Augenhöhe. Bis 13 Sekunden vor der Halbzeitpause im letzten Play Kiels überragender QB Logan Schrader mit einem 55 Yard Pass WR Lukas Rehder bediente. Touchdown. 26-7. Pause.

Einfach nur unnötig. Aber trotzdem noch nicht unmöglich, das Spiel zu drehen. Drei Scores Unterschied liegen im Football jederzeit im umsetzbaren Bereich. Dieses Fünkchen Hoffnung wurde zerstört mit dem ersten Play der zweiten Hälfte. RB Chris McClendon machte den menschgewordenen “Hurricane” und wirbelte von der eigenen 22 Yard-Line über das komplette Spielfeld. Touchdown. 33-7.

Das war’s im Prinzip. Ein schier nicht enden wollendes drittes Viertel sollte folgen mit weiteren drei Touchdowns der Gastgeber. Die Adler-Offense um QB Paul Zimmermann und RB Devon Francis stemmte sich bestmöglich gegen die schmerzhafte Niederlage. Zwei Pass-TD-Kombinationen der beiden ließen den Endstand von 54-21 ein klein wenig versöhnlicher erscheinen. Vor allem der abschließende Score 4 Sekunden vor Spielende war schon schick anzusehen, wie sich Francois über 20 Yards mit 4-5 Spin-Moves an den Gegnern vorbei in die Endzone drehte. Manchmal muss man sich auch an den kleinen Dingen aufbauen können.

“Nicht den Kopf hängen lassen”, konstatierte Head Coach Eric Schramm seinen Spielern nach der Partie. “Rein spielerisch sind wir bereits auf einem komplett anderen Level als noch zu Beginn der Saison gegen Swarco oder Dresden.” Einige Verletzte werden in den nächsten Spielen zurückkehren und dann werden solche Spiele anders ausgehen.

>>FACEBOOK FREUNDE EINLADEN ZUM NÄCHSTEN GFL-HEIMSPIEL AM 19. JUNI<<

Jetzt hat unser GFL-Team erstmal ein spielfreies Wochenende zum genesen. Am 19. Juni werden wir mit vielen wiedergenesenen Spielern eine andere Leistung gegen die Hildesheim Invaders präsentieren – freut Euch u.a. auf eine vollständige Linebacker-Crew, die über den Platz fliegen wird.

STIMMEN ZUM SPIEL (VIA PERISCOPE):

Head Coach Eric Schramm (Adler)
DB/RB Devon Francois (Adler)
Head Coach Marcus Herford (Hurricanes)
RB Chris McClendon (Hurricanes)


SCORING SUMMARY

1st Quarter
6-0, C.McClendon, 18 Yard Lauf (T.Hansen kick failed)
2nd Quarter
13-0, L.Schrader, 77 Yard Lauf (PAT T.Hansen)
13-7, P.Zimmermann, 22 Yard Lauf (PAT N.Schumann)
19-7, L.Schrader, 22 Yard Lauf (T.Hansen kick failed)
26-7, L.Rehder, 55 Yard Pass von L.Schrader (PAT T.Hansen)
3rd Quarter
33-7, C.McClendon, 78 Yard Lauf (PAT T.Hansen kick)
40-7, B.Englmann, 6 Yard Pass von L.Schrader (PAT T.Hansen)
47-7, C.McClendon, 19 Yard Lauf (PAT T.Hansen)
47-14, D.Francois, 46 Yard Pass von P.Zimmermann (PAT N.Schumann)
54-14, P-Haeberlein, 33 Yard Pass von L.Schrader (PAT T.Hansen)
4th Quarter
54-21, D.Francois, 20 Yard Pass von P.Zimmermann (PAT K.Hummel)

STATS: http://stats.gfl.info

Foto: Marc Seefeldt

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