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Unter der Lupe: Berlin Rebels 2016

Am Sonntag (22.5.) findet das Berlin-Derby erstmals im Poststadion statt. Wie ist unser Gegner, die Berlin Rebels eigentlich in diesem Jahr drauf? Im aktuellen HUDDLE werden alle 16 GFL-Teams im Detail vorgestellt. Thomas Sellmann hat die Rebels unter die Lupe genommen:

Die Rebels wollen wieder vor den Adlern landen – und hoffen weiter auf die erste Playoff-Teilnahme

Die vergangene Saison schlossen die Berlin Rebels mit einer 8:16 Punkten ab – nicht unbedingt das, was sich die Charlottenburger erwartet hatten. Der Stadtrivale Adler hatte sich fast komplett neu aufstellen müssen, während das Team des SCC vor der Saison auch Neuzugänge beziehungsweise Rückkehrer von den Adlern zu verzeichnen hatte. Immerhin reichte es zu zwei Siegen gegen den ewigen Widersacher, wobei der 59:14-Erfolg auf des Gegners Platz wohl zu den größten Erfolgen der Vereinsgeschichte zählt.

Mit dem damaligen Rückkehrer Darius Outlaw (Foto), in dieser Saison neu auf der Widereceiver-Position, geht es auch in die neue Spielzeit und das mit dem Head Coach, mit dem Outlaw 2014 bei den Berlin Adler die Big6 gewonnen hatte – Kim Kuci. “Es ist gut, dass Coach Kim wieder da ist. Er ist das Gesicht der Rebels und hat immer zur Entwicklung des Vereins beigetragen”, äußerte sich Outlaw über seinen alten, neuen Head Coach.

Mit dem Zugang von Kim Kuci gab es zeitgleich einen Abgang zu verzeichnen. Schon ziemlich früh nach dem Ende der Saison 2015 wurde klar, dass Javier Cook aus beruflichen Gründen nicht mehr die Position des Head Coaches bei den Rebels ausfüllen kann.

2016 wird nach eigener Aussage nun die letzte Saison von Darius Outlaw sein: “Deutschland war nicht immer mein Traum, und doch habe ich meinen Traum gelebt, weil es mir möglich war, hier Football zu spielen. Und die Rebels waren für mich da, als es nicht so gut lief. Seitdem sind die Rebels für mich Familie, und das ändert sich auch nicht, wenn man mal streitet. Dass es nun bei den Rebels meine letzte Saison ist, schließt den Kreis für mich.”

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Der möglichst nahtlose Übergang in die Nach-Outlaw-Ära ist in vollem Gange mit dem 24-jährigen Terell Robinson als Import-Quarterback unter den Fittichen von Outlaw. Die beiden Spielmacher haben mit Matthias Wolf, Dominik Helmboldt und Jason Harris gute und verlässliche Anspielstationen, aber selbstverständlich schmerzt der Weggang von Nationalmannschafts-Receiver Gregor Lietzau zu den Adlern ganz besonders. Konstant blieb das Personal der Rebels in der Offensive Line. Center Oliver Wolldeit spielt inzwischen die elfte Saison bei den Schwarz-Silbernen. Auch Sven Skora und Robert Hager treten ein weiteres Jahr an, um ihrem Spielführer den Rücken freizuhalten.

Die Defense wurde an mehreren Stellen punktuell verstärkt. Mit Jamaal White kommt vom Northwestern State College ein erfahrener Defensive Back an die Spree. Mit diesem und Daniel Holland von den ECU Tigers, der als Defensive End und auch als Outside Linebacker eingesetzt werden kann, sollte es gelingen, den letztjährigen Schnitt von 28 Gegenpunkten pro Spiel weiter zu senken. Dafür werden auch Baris Atakan und Urgestein Sebastian Ruf sorgen, die bereits 2015 einen Groflteil der Tackles auf ihr Konto brachten.

Statistisch gesehen fanden sich die Hauptstadtrebellen in der letzten Saison in den meisten Kategorien im Mittelfeld wieder. Auch in diesem Jahr ist es einmal mehr das Ziel, Platz vier in der Tabelle und somit die Playoffs zu erreichen. Dafür müssen gegen die Düsseldorf Panther jedenfalls wieder zwei Siege her. Gegen die Huskies und den schwer einzuschätzenden Aufsteiger aus Hildesheim wird es mit Sicherheit spannende Spiele geben.

Und dann sind da natürlich wie jedes Jahr jene beiden Lokalderbys…

WEITERE TEXTE ZU DEN 16 GFL TEAMS FINDET IHR IM NEUEN HUDDLE. Erhältlich am Kiosk oder auf www.football-aktuell.de bestellen.

Text: Thomas Sellmann / HUDDLE
Foto: Stephan Dannhaus www.frtp.de

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