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„Ick bin jetzt Berliner!“

In der Offseason erhielten die Adler Verstärkung aus Dresden mit Wide Receiver #8 Sebastian Krech (28 Jahre) und Cornerback #28 Stefan Melde (27 Jahre). Beide sind aus der Starting Lineup der Adler nicht mehr wegzudenken. Nach dem Hinspiel gegen die Monarchs saßen wir mit Ihnen zusammen.

Wann hattet ihr angefangen Football zu spielen?
Stefan Melde: Ich hatte 2011 angefangen, damals in Radebeul. Weil ich höherklassigen Football spielen wollte, bin ich dann 2013 zu den Dresden Monarchs gewechselt. War dann zwei Jahre da & musste wegen dem Job nach Berlin wechseln. Bin dann noch ein Weilchen gependelt, aber hatte gemerkt, das wird zu anstrengend und bin dann dieses Jahr zu den Adlern gekommen.

Sebastian Krech:
2003 hatte ich angefangen durch meinen Bruder und bin bei den Dresden Monarchs durch die Jugend gegangen. Das ist jetzt meine 12. Saison. Bevor ich im Winter zu den Adlern kam, spielte ich durchweg für Dresden.

Wie ist das für Euch gegen alte Freunde auf dem Feld zu stehen? Gibt’s da mehr Trash-Talk?
Krech: Gar nicht. Ich blende das an sich komplett aus. Auch wenn wir eine große Freundschaft zu allen haben, ist mir das absolut egal. Von Anfang an ist das nur ein Team gegen das wir spielen. Danach ist wieder alles cool, aber davor ist es immer nur ein Team.

Melde: Ich finde das ist auf jeden Fall ein Ansporn und besonderen Reiz gegen Leute zu spielen, die man gut kennt. Wenn man weiß, was deren Schwächen und Stärken sind. Auch vom ehemaligen Training – daraus dann Kapital zu schlagen, weil man weiß, wie sie spielen.

Gegen die Düsseldorf Panther gab es vor zwei Wochen den ersten Saisonsieg. Eine Art Erlösung?
Krech: Bei mir mit dem ersten Adler Touchdown, der mir nicht aberkannt wurde 😉 Klar, wir sind immer noch motiviert. Wir hatten uns den Sieg erarbeitet. Wir sind ein stolzes Team. Auch im Hinspiel gegen Dresden hatten wir uns bis auf den Score nicht schlecht verkauft. Das ist eine Ressourcenfrage. Wir bleiben trotzdem am Ball. Für uns gibt es noch drei Spiele und die ziehen wir durch.

Dresden hat eine hochpotente Offense. Wo siehst die die größten Stärken des Gegners?
Melde: Die Monarchs haben gute Import-Spieler, da kann man nichts gegen sagen.  Respekt vor der Geschäftsführung und dem guten Management. Die größte Stärke des Teams sind die Big Plays über den Running Back.

Wenn ihr jetzt schon in der Heimat seid, gibt es etwas Besonderes auf das ihr Euch freut?
Melde: Wir grillen noch schön. Das wird sehr entspannt und dabei werde ich die Niederlage verdauen.
Krech: Ick bin jetzt Berliner & fahr jetzt nach Hause!

Foto: Björn Hesse

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