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GFL2 Nord

Duell im Tabellenkeller

Am Samstag um 17 Uhr treffen im Stade Napoleon die beiden Schlusslichter der GFL Nord aufeinander. Die diesjährige Saison ist für die Berlin Adler (0-7) und Düsseldorf Panther (1-8) eine zum Vergessen. Beide Teams stehen weit abgeschlagen von den restlichen Teams auf den Plätzen 6 und 7 der Nord-Tabelle und nutzen den Rest der Saison zur Weichenstellung für 2016.

Nach sieben GFL-Spielen ohne Sieg sind die Adler heiß auf den ersten Saisonerfolg. Auch die Panther warten seit dem ersten Spieltag auf ein weiteres Erfolgserlebnis. Im Hinspiel am 25. April bezwangen die Düsseldorfer die Berliner mit 30:0.

Adler Head Coach Eric Schramm: „Wir hatten diese Saison einige Höhen und Tiefen. Die drei Wochen Pause hatten uns richtig gut getan, damit sich die Spieler erholen konnten. Wir werden jetzt alles daran setzen, den ersten Sieg einzufahren.“

Seitdem Quarterback Lemar Johnson die Zügel im Angriff der Adler lenkt, erzielten die Hauptstadtfootballer immerhin 15,5 Punkte pro Spiel. Offensiv konnte der Gegner aus Düsseldorf mit bisher 8,9 Punkten im Schnitt nicht unbedingt glänzen. Von diesem Gesichtspunkt her ein leichter Vorteil für die Adler.

Nach dem Ausfall von Panther Running Back Jermaine Allen lief im Hinspiel Aaron Price mit dem Lederei über das Feld als wäre nichts gewesen. In den letzten vier Spielen hieß der Leading Rusher der Rheinländer Malik Curry. Der 1,80m große US-Amerikaner erzielte durchschnittlich 55 Lauf- und 9 Passyards pro Spiel.

Coach Schramm weiter über die Stärken des Gegners: „Ihr Quarterback Manuel Engelmann kann tief werfen. Defense-seitig spielen sie sehr variabel mit vielen verschiedenen Looks.

Bei den Adlern steht und fällt der Angriff mit Lemar Johnson. Nach 6 GFL Spielen hat Johnson jedoch mehr Interceptions (9) als Touchdowns (7) auf seinem Konto. Mit seinen wieselflinken Beinen hält er oft notgedrungen Drives am Leben. So konnte Johnson mit seinen Läufen mehr Yards erzielen (55,5) als die beiden etatmäßigen Running Backs Johannes Thiel (32,5 Yds) und Vincent Beaujean (17,6 Yds). Mit Clemens Niephagen (27 Yds/Game) rückte in den vergangenen drei Spielen ein weiterer Ballträger in die Rotation.

Bei beiden Teams hagelte es zuletzt eine Unmenge an Gegenpunkten. Die Adler kassierten im heimischen Jahnsportpark gegen den Stadtrivalen Berlin Rebels 59 Punkte – völlig indiskutabel, wo man doch im Hinspiel den Gegnern noch bei 21 Punkten halten konnte und ein Sieg greifbar war. Die Kiel Baltic Hurricanes schenkten den Panthern vor drei Wochen 61 Gegenpunkte ein.

„Wir sehen zwar, dass wir gerade weit weg sind von der Ligaspitze, aber trotzdem wird sich hier nichts geschenkt, auch wenn es um die goldene Ananas geht. Das ist immer noch ein Footballspiel, das wir gewinnen wollen“, sagte Coach Schramm.

Für beide Teams bedeutet das Rückspiel trotz der dezimierten Kader eine Partie auf Augenhöhe – Die Zuschauer sollten sich auf ein spannendes Spiel freuen.

Im Vorfeld der Partie findet um 13 Uhr bereits das GFL Juniors Viertelfinale statt, die A-Jugend der Berlin Adler empfängt als Nordmeister die Holzgelingen Twister, den Tabellenzweiten der GFLJ Süd.

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Bitte beachten Sie die Orts- und Terminverlegung! Das Spiel findet nicht wie geplant im Jahn-Sportpark, sondern im Stade Napoleon (Allee du Stade / Kurt-Schumacher-Damm 207-214, 13405 Berlin) statt. Kick-Off ist bereits um 17:00 Uhr.

Foto: Stefan Mörkels / https://www.flickr.com/photos/amfid/sets/72157652134928326/

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