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GFL2 Nord

Heißestes Heimspiel 2015

Am Samstag um 18 Uhr kommt es im Jahn-Sportpark zum Rückspiel gegen die Berlin Rebels – Bei mehr als 30 Grad wortwörtlich eine hitzige Angelegenheit.

„You are what your record says you are“ lautet ein viel zitiertes Sprichwort im US-Sport, hinter dem viel Wahrheit steckt. Bei einer Football-Saison mit nur 12-14 Spieltagen bleibt nicht viel Raum für Fehler. Die Rebels (3-3) stecken mitten im Kampf um die vier Playoff-Plätze in der GFL Nord. Mit einer 0-6 Bilanz ist der diesjährige Playoff-Traum für die Adler längst ausgeträumt. In der zweiten Saisonhälfte geht es eher darum, sich weiterhin stetig zu verbessern und den ersten Saisonsieg 2015 einzufahren.

“Wir wissen, wie nah wir dran sind. Einige Spiele waren deutlicher auf dem Scoreboard, das letzte etwas knapper. Wie werden auf dem Feld immer wieder zurück geschlagen von kleinen Fehlern die wir überall machen. Und deswegen sind wir da wo wir sind in der Tabelle. Es ist nicht unverdient, dass wir da unten stehen”, sagt Adler Head Coach Eric Schramm. “Wir werden aber von Spiel zu Spiel besser.”

Vor zwei Wochen im Mommsenstadion fehlten letztendlich nur 3:30 Minuten zum ersten Erfolgserlebnis der Schwarzgelben. Der Verlauf machte Mut für mehr. Rebels-Rückkehrer Darius Outlaw fungierte in den Schlussminuten als Spielverderber und dirigierte seine Mannschaft zum ersten Heimsieg überhaupt im 19. Berlin-Derby.

BILDER VOM HINSPIEL am 20.6.2015 von den Fotografen Stephan Dannhaus, Thomas Sobotzki & Jan Baldszuhn

Im Rückspiel sollten die Adler vor allem den Lauf der Rebels besser kontrollieren. Drei Rushing Touchdowns im Hinspiel bei fast 150 Gesamt-Laufyards der Gegner sprechen eine deutliche Sprache. Rebels Running Back Larry McCoy mit der #28 ist im Spiel der Charlottenburger definitiv der „Player to watch“.

„Jedes Spiel ist ein neues Spiel. Und kein Sieg gibt Dir eine Garantie für das nächste Spiel. Wir werden bestimmt nicht überheblich werden“, sagt Rebels Head Coach Javier Cook.

Auf Seiten der Adler erwischte vor zwei Wochen Wide Receiver Hemaseh Heidary einen Sahnetag (125 Yards, 1 Touchdown). Durch die Verletzungen von WR Danilo Naranjo-Gonzalez und Max Zimmermann und die hochzeitsbedingte Abwesenheit von Yuki Ikei ist die Passempfänger-Position zur Zeit etwas zusammengeschrumpft. Das Rückspiel wäre die Chance für Sebastian Krech und Nicolai Schumann ihren ersten GFL Touchdown in diesem Jahr zu zelebrieren.

Die Zuverlässigkeit in Person ist Adler Spielmacher Lemar Johnson, dem in seinem fünften Spiel endlich der erste Sieg zu gönnen wäre. Mit seinen improvisierten Läufen unter Druck hat er oft genug  Drives am Leben erhalten.

Rebels Linebacker Rory Johnson wird das sicher etwas anders sehen. Im Hinspiel glänzte er mit 2 Quarterback Sacks und hatte viel öfter eine Hand an Johnson, der im letzten Moment noch entweichen konnte.

Auf die Offense Line der Adler wird eine Schlüsselrolle im Rückspiel zukommen, wenn es darum geht Quarterback Johnson genug Zeit zum Werfen zu verschaffen. Adler Head Coach Eric Schramm: „Ich bin zuversichtlich für das Rückspiel, dass wir da noch besser performen werden als vor 2 Wochen. Die äußeren Bedingungen sind da und gelten für beide Mannschaften, deswegen ist das nicht der Riesenfaktor. Jeder muss ein bisschen mehr auf sich selber achten. Da es so knapp war im Hinspiel denke ich schon, dass wir diesmal gewinnen.“

Vor Spielbeginn werden um 17:30 Uhr auf dem Spielfeld die beiden Adler Legenden Clifford Madison und Stefan Mücke in die “Fans’ Football Hall of Fame” aufgenommen. Madison agierte von 1989 bis 1995 als Quarterback und Mücke von 1984 bis 2008 als Offense Liner, einer Position, die nur wenig im Rampenlicht steht. Die beiden treffen in der Hall of Fame auf ihren ehemaligen Mannschaftskameraden Roman Motzkus. Moderiert wird die Aufnahmezeremonie in unterhaltsamer und informativer Weise vom ehemaligen Rhein Fire PR Manager Tom Aust.

TICKETS: http://bit.ly/1MLDdPr

Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark (Cantianstrasse 24, 10437 Berlin)

Einlass ab 16:30 Uhr,
Kick Off 18:00 Uhr

ANFAHRT:
Für Autos sind in der Umgebung nur kostenpflichtige Parkplätze vorhanden, darum empfehlen wir, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

U-Bahn: U2 bis Bahnhof Eberswalder Straße
Tram: M10 bis Haltestelle Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark,
Tram: M12 / 1 bis Haltestelle Eberswalder Straße
Bus:245 bis Haltestelle Eberswalder Straße
S-Bahn: S41/S42/S8/S85 bis Bahnhof S Schönhauser Allee

Foto: Lothar Köthe / www.lotharkoethephotography.de

 

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