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Berlin Adler

Preview: Lübeck Cougars-Berlin Adler

Das vorletzte Auswärtsspiel der Saison steht an. Es geht in den Norden nach Lübeck. Während die Adler nach dem Sieg über Paderborn etwas überraschend noch die Chance auf den Klassenerhalt haben, verläuft die Saison der Lübecker wie eine Sinuskurve. Mit Siegen gegen Rostock und Elmshorn konnten sie überraschen, verloren aber wichtige Kellerduelle gegen Paderborn und eben die Adler. Nun trifft man sich in Lübeck, wo die Adler ihren zweiten Sieg gegen die Pumas holen wollen.

Der Gegner:

Name: Lübeck Cougars

Gegründet: 1987

Teamfarben: Rot/Weiß

Headcoach: Mark Holtze

Stadion: Buniamshof (Kapazität: 10 000)

Erfolge: Aufstieg in die GFL1 2012 (als Nachrücker für die Mönchengladbach Mavericks)

 

So lief das Hinspiel:

Dies war der erste Saisonsieg der Adler. Nach einem 21-Yard Lauf von Jordan Frost und einem überragenden 43-Yard Catch vom eigentlichen DB James Gray führten die Adler mit 14:0. Da die Defense in der ersten Halbzeit unüberwindbar war ging es auch so in die Halbzeit. In der zweiten Halbzeit ging es zunächst so weiter. Frost setzte zu einem seiner sensationellen Läufe ab und wackelte sich durch die Abwehrreihen der Lübecker und machte einen 84-Yard Touchdown. Doch diesmal fand Lübeck die passende Antwort und konterte ebenfalls mit einem 21-Yard Pass TD. Beim darauffolgenden Drive näherte man sich wieder der Lübecker Endzone, doch wurde man kurz vorher gestoppt. Die Adler entschieden sich für einen Fieldgoal Versuch, den Manuel Lewerenz aus 25-Yard verwandelte. Wie wichtig dieser wurde, sollte man am Ende sehen. Im vierten Quarter machten sich die Adler das Leben selber schwer. Unterstützt von Berliner Flaggen konnten die Berglöwen noch zweimal Scoren. So stand es dann kurz vor Ende 24:21. Als die Gefahr eines schnellen three and out drohte, packte QB Bryan Zerbe einen riskanten Pass auf Maylan Bachar aus, welcher das Spiel dann beendete, da Lübeck keine Auszeiten mehr hatte.

 

 

Guys to Watch:

LB Donald Smith III:

Donald Smith spielt schon seine zweite Saison in Lübeck. Er war letzte Saison der beste Tackler der GFL2 mit 128 Tackles. Dieses Jahr liegt er auch schon wieder auf Platz 1, wenn auch „nur“ im Norden. Mit seinen 101 Tacklen ist aber ganz klar auf Vorjahres Kurs. Behält er seine 9,2 Tackle pro Spiel, wird er diese vielleicht sogar übertreffen. Ein Grund warum das Hinspiel gewonnen wurde waren auch seine unterdurchschnittlichen 3 Tackles. Neben seinen Tackles hat er auch schon zwei Interceptions auf dem Konto, die zweite erst im letzten Spiel gegen Solingen. Dazu kommen ein recoverter Fumble, ein erzwungener und ein Safety. Neben diesem hat er auch schon einen TD erzielt.

DL Berend Grube:

Das Sackmonster aus Lübeck ist ein deutscher. Grube stammt aus der Jugend der Lübecker. Verbrachte aber ein Jahr an einer High School in Pennsylvania mit anschließendem vierjährigem College Aufenthalt. Eigentlich ein TE wird er vermehr in der Defense Line eingesetzt. Dass er hier vor allem den Pass Rush beherrscht musste schon der ein oder andere QB schmerzlich Spüren. Seine 7 Sacks sind Spitze im Norden und in der gesamt GFL2 bedeutet das knapp Platz 2. Ganz nebenbei hat er auch 76 Tackles auf seinem Konto, seine 28 für Raumverlust bedeuten auch Platz 1 im Norden. Er hat in fast jeder Defense Statistik eine Zahl stehen, sei es ein erzwungener Fumble oder ein geblocktes Fieldgoal.

Ways to Win:

  • Die Chancen nutzen: Wie man gegen Paderborn gesehen hat, die Arbeit der Defense, sprich Turnovers, in Punkte umsetzen erleichtert das Leben
  • Protect the QB: Grube ist relativ schnell durch die Oline hindurch und am Ballträger und/oder QB dran, dies muss verhindert werden
  • Disziplin: Unnötige Strafen vermeiden und sich nicht provozieren lassen. Dies macht das Spielen nur unnötig schwer.
  • Kurze Pässe verhindern: Der Lübecker QB ist ein Spezialist für schnelle kurze Pässe.
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