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Berlin Adler

Preview: Adler-Dolphins

 

Das Vorletzte Heimspiel der Adler steht auf dem Programm. Es ist das Spiel indem  es um den letzten Strohhalm geht. Gleichzeitig ein Kellerduell gegen den Tabellenvorletzten. Nach den zwei verlorenen Spielen gegen Langenfeld, verschwindet das rettende Ufer immer weiter im Horizont. Nun kommen die Paderborn Dolphins in die Hauptstadt, der direkte Mitkonkurrent. Dieser hat überraschend am letzten Spieltag gegen die Lübeck Cougars gewonnen und paradoxerweise gleichzeitig auf einen Adler Sieg gehofft, der leider nicht eingetreten ist.

 

Der Gegner:
Name: AFC Paderborn Dolphins
Gegründet: 1991
Farben: Schwarz/Gold
Headcoach: Marc Droste (seit 2018)
Spielstätte: Hermann-Löns-Stadion (Kapazität: 11723, Naturrasen)
Erfolge: Aufstieg in die GFL2 (zuletzt 2014)

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So lief das Hinspiel:

Aus Berliner Sicht war das Hinspiel zum wegschauen. Ein neuer QB der noch nicht mit der Mannschaft trainiert hat. Dazu verletzte sich der etatmäßige Center gleich im ersten Spielzug schwer (Kreuzbandriß) und der Backup Center war auch angeschlagen. Also musste ein relativ ungeübter Spieler die Snaps ausführen. Die klappte dann mehr schlecht als recht. Die Yard Verluste nach missglückten Snaps betrugen fast 80 Yards. Auch Offensive lief nur Phasenweise etwas zusammen, wie zum Beispiel der schöne Drive vor dem Anschluss Touchdown. Der Paderborner QB verletzte sich ebenfalls früh im Spiel, weswegen sich die Dolphins auf ihr Laufspiel verließen und dies mit Erfolg wie die 177 Yards ihres RB McCathern bewiesen. Darunter ein 99-Yard Lauf zum Touchdown, bei dem er die Adler stehen ließ wie Slalomstangen. Ein überragender RB und das Warten auf  Fehler der Adler reichten für einen 38:6 Sieg für Paderborn.

 

DB Robin Kendall:

Nominell ist Kendall ein Defensive Back. Im Hinspiel musste er allerdings nach der Verletzung ihres QB auch auf dieser Position aushelfen. Er war ein kluger Gameverwalter und war mit einem TD Pass auch punkte mäßig am Sieg beteiligt. Seine eigentliche Aufgabe ist aber das verhindern von Punkten und das macht er beeindruckend. Er ist mit 87 Tackels der Leading Tackler der Dolphins. Was nicht unbedingt ein gutes Zeichen für den Rest der Defense ist, wenn die ein DB ist. Darunter sind aber auch 8 Tackles für Raumverlust (1 Sack), das zeigt dass er sich auch weiter nach vorne traut. Seine vier Interceptions sind mannschaftsintern Spitze von denen er 2 zum Touchdown zurücktrug, zuletzt gegen Lübeck über 92 Yards. Dazu kommt noch ein Safety und zwei offensive Touchdowns, ein Allrounder wie er im Buche steht.

 

 

DL Marko Milanovic:

Der zweitbeste Tackler der Ostwestfalen ist der Serber Milanovic. Er spielt schon einige Zeit in Paderborn und scheint dort heimisch geworden zu sein. Aufgrund von Verletzungsproblemen hat er auch schon seine Vielseitigkeit bewiesen, so stand er beim Sieg über Lübeck z.b. Als DB auf dem Feld. Insgesamt kommt er auf 50 Tackles (davon 3 für Raumverlust). Seine zwei erzwungenen Ballverluste  zeigen, dass er immer gefährlich ist und man den Ball festhalten sollte wenn er sich nähert.

 

 

Ways to win:

–> Stop the Run: McCathern irgendwie  stoppen. Der RB ist weiter für 100 Yards gut, er ist inzwischen bei fast 100 angekommen und 10 TDs.

–> Establish the Run: Im Umkehrschluss muss man ein gutes Laufspiel etablieren, netter Nebeneffekt: man kontrolliert die Uhr

–> Turnover vermeiden: Viele der knapperen Niederlagen kamen durch eigene Fehler Zustande

 

Datum: 18.8.2018

Kickoff: 16:00 Uhr

Ort: Poststadion

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