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Berlin Adler

Adler unterliegen nach hartem Kampf

Nach einer Woche stand nun schon die Revanche gegen die Elmshorn Fighting Pirates auf dem Programm. Die Adler hatten sich viel vorgenommen um das Spiel positiver zu gestalten. Es ging auch durchaus gut Los. Das Spiel begann mit einem langen Drive der Adler, welcher über fünf Minuten ging, abgeschlossen mit einem Fieldgoal. Hier konnte man schon ahnen, dass es kein Wildwest Spiel wie das Hinspiel wird, wo das Feld meist in Rekordzeit überbrückt wurde.

Der erste Spielzug der Pirates sollte den Adlern erst einmal einen Strich durch die Rechnung machen. Ein 52 Yard Pass und ein kurzer Lauf des Adler Albtraums Khari Dickson drehten das Spiel Postwendend, 3:7.

Die Adler ließen sich durch den schnellen Rückschlag aber nicht entmutigen. In einer Kombination aus weiten Pässen auf Bryan Zerbe und kurzen schnellen Läufen durch Jordan „Subzero“ Frost stand man nach einem weiteren langen Drive vor der Elmshorner Endzone, Frost machte höchstpersönlich den letzten Schritt und drehte das Spiel wieder zugunsten der Adler.

Da die Adler aber weiterhin Probleme hatten Khari Dickson unter Kontrolle zu bekommen, steuerte Quarterback Justin Alo seine Leute gekonnt übers Feld. Dickson, wer sonst,  mit einem 20 Yard Lauft war der Vollstrecker, da der anschließende Extrapunkt von Jan Wiedemann geblocked wurde stand es 10:13.

Trotz eines erneut ordentlichen Drives der Adler wurden diese aber diesmal ohne Punkte vom Feld geschickt, da das ausspielen des vierten Versuchs erfolglos blieb. Anders die Fighting Pirates, sie setzten weiterhin auf das erfolgreiche Laufspiel von Khari Dickson. Er machte am Ende auch den Sack zu und es stand 10:20, was gleichzeitig der Halbzeitstand war.

Die schlechte Nachricht zu Beginn der zweiten Halbzeit für die Adler war, Elmshorn hatte Ballbesitz. Nun machte man sich das Leben auch noch selbst schwer mit unnötigen großen Strafen und so stand Elmshorn ohne große Anstrengungen  in gefährlicher Feldposition. Diesmal war der Abschluss allerdings ein 30-Yard Pass  auf Ehlers, die Piraten bauten ihre Führung aus.

Die Adler hingegen hatten sich wohl etwas abgeschaut bei den Elmshornern und so konterten sie blitzschnell. Ein wahnsinniger 69-Yard Lauf von Jordan Frost ließ die Hoffnung am Leben hier noch etwas mitnehmen zu können, neuer Spielstand 16:27. Nun nahm das Spiel wieder langsam die Geschwindigkeit des Hinspiels auf. Wieder nur Minuten später tankte sich Khari Dickson mit einem 8-Yard Lauf in die Endzone der Berliner und Elmshorn baute die Führung wieder aus.

Die Adler ließen sich aber nicht Abschütteln. Mit einem sehr schönen Drive inklusive QB Wechsel von Chaz Russel zu Bryan Zerbe bereitete den nächsten Touchdown vor. Sydney Plewinski fing einen 3-Yards Pass von Zerbe in der Endzone, inklusive Erfolgreicher 2-Point Conversion durch Jordan Frost stand es nur noch 24:34. Die Chancen auf weitere Ergebniskorrektur waren da, denn erstmals konnten die Adler Drives der Elmshorner stoppen, aber ein Turnover on downs und eine Interception machten die Aufholjagd zunichte.

Ein dritter Stopp der Pirates Offense am Stück sollte leider nicht gelingen. Dickson zum fünften Schlug zu, diesmal mit einem abschließenden 13-Yard Lauf, er war damit eindeutig Mann des Spiels auf Seiten der Elmshorner. Das 24:41 war dann auch gleichzeitig das Endergebnis. Die Adler verkauften sich teuer, hatten mit Jordan Frost auch einen überragenden Mann auf dem Feld, der am Ende sogar 183-Yards erlaufen hatte. Leider gelang es der Defense zu keinem Zeitpunkt die gefährlichste Waffe des Gegners, Khari Dickson unter Kontrolle zu bringen, der letztlich mit 5 Touchdowns und 134 Yards den Adlern das Genick brach. Nun heißt es zwei Wochen Wunden lecken, bevor es dann nach Rostock ins Ostseestadion geht. Dies wird bestimmt ein Erlebnis für beide Mannschaften, welches sie nicht vergessen werden.

Abschließend bleibt noch zu sagen, dass erstmals von  Teufel präsentiert ein Offensiv und Defensiv Spieler des Spiels auf Adler Seite gewählt wurde.

Offensive Spieler wurde Jordan Frost, neben seinen 183-Yards erlief er auch noch zwei Touchdowns.

Defensiv Spieler des Spiels wurde Marathonmann Marcel Steffen, welcher eigentlich in der Starting O-Line auflief, aber auch im Laufe des Spiels in der D-Line aushelfen musste. Herzlichen Glückwunsch an beide Spieler.

 

Am Schluss lässt sich noch anmerken, dass unser erstmaliger Video Livestream gut angenommen wurde und die Kommentatoren Chris Hoeb und Erik Seewald Lob von allen Seiten bekommen haben, Danke FOURGREEN dafür. Natürlich kann man sich das komplette Spiel im Re-Live anschauen

Hier noch die Bilder zum Spiel von Sonja Matysiak.

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http://www.berlinadler.de/2018/05/adler-unterliegen-nach-hartem-kampf/
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