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Berlin Adler

Jung-Adler unterliegen Young Huskies

Nach dem überaus gelungenen Fan Day, stand direkt am Tag danach das erste Saisonspiel für die GFL Juniors der Adler an. Bei herrlichem Football-Wetter gaben sich die Young Huskies aus Hamburg die Ehre.

Wegen der langen footballlosen Zeit und des genialen Wetters hatten sich zahlreiche Zuschauer im Stade Napoleon eingefunden, beim Anfeuern wurden sie nach langer Zeit endlich wieder von Cheerleadern unterstützt. Die Berlin Eagles hatten bei diesem Spiel ihren ersten offiziellen Sideline Auftritt bei einem Adler Spiel, dem noch viele folgen werden.

Das Spiel selbst startete für den Adler Nachwuchs hervorragend. Einen Sky Kick-off der Adler hatten die Huskies nicht erwartet und  sich zu weit an ihrer eigenen Endzone platziert, während die Adler sich sofort auf den Ball stürzten und ihren eigenen Kick-off eroberten. Zur Erinnerung: Nach zehn überspielten Yards ist ein Kick-off ein freier Ball und darf von beiden Teams erobert werden.

Leider konnte diese ausgezeichnete Feldposition nicht in Punkte umgemünzt werden. Das mit den Punkten war dann im Verlaufe des ersten Quarters bis tief in das zweite so eine Sache. Beide Defense-Reihen drückten dem Spiel ihren Stempel auf, an ein Durchkommen war nicht zu denken. In der Mitte des zweiten Quarters überschlugen sich allerdings die Ereignisse. Die Huskies waren in guter Feldposition, da gelang Leon Stolzenberg ein Strip Fumble und ehe es sich die Huskies versahen, trug er diesen auch noch 37 Yards Richtung Hamburger Endzone. Dann folgte die (!) Szene der ersten Halbzeit. Quarterback Corvin Berg bediente Ramzi Smatty mit einem 25 Yards Pass. Eigentlich war er gut zwei Yards zu weit geworfen. Das interessierte Ramzi aber kein bisschen und so flog er gefühlte fünf Minuten durch die Luft, fing den Ball und landete in der Endzone. Touchdown Jung Adler. Leider wurde der Extrapunkt geblockt.

Durch diese Szene angestachelt, antworteten die Huskies postwendend. Ein schöner Drive endete in einem 27 Yard Rush Touchdown durch die Mitte und da hier der Extrapunkt verwandelt wurde, stand es 6:7.

Die Adler wollten ihrerseits noch vor der Pause punkten und probierten es mit der Brechstange, leider wurde ein riskanter Pass von der aufmerksamen Huskie Defense abgefangen und so kamen die Hamburger Sekunden vor der Pause noch einmal gefährlich in Ballbesitz. Der anschließende Fieldgoal-Versuch aus 41 Yard ging jedoch zum Glück für die Adler links am Goalpost vorbei.

Die zweite Halbzeit startete ähnlich vielversprechend wie die erste. Der Kick-off wurde 38 Yards zurückgetragen, doch auch hier endete der erste Angriffsversuch in einem Punt. Die Jung-Adler Defense war jetzt aber so richtig wach. Sie eroberte sich den Ball durch eine Elvis Nowatzki Interception schnell wieder. Elvis hatte schon den Kick-off in der ersten Halbzeit recovert.

Leider konnte auch hieraus keine Punkte erzielt werden. So kam es dann, wie es kommen musste, wenn die Chancen ungenutzt bleiben. Ein langer Drive der Hamburger wurde mit einem Two Yard Power Lauf beendet, Touchdown Huskies. Da der Extrapunkt nicht erzielt werden konnte, stand es nun 6:13.

Gegen Ende des Spiels wurde es nochmal wild, denn die Huskies hatten inzwischen ein 40 Yard Fieldgoal verwandelt. So setzten die Adler beim Stande von 6:16 alles auf eine Karte und versuchten das Feld schnell zu überbrücken. Nach einem weiteren Diving Catch von Ramzi stand man tief in der Hälfte der Huskies, doch jetzt  nahm das Unglück seinen Lauf. Ein Pass von Corvin Berg prallte vom Helm eines Spielers in die Luft und wurde so eine leichte Beute des Huskies Cornerbacks. Eigentlich wollten die Huskies dann mit Laufspielzügen nur die Zeit runter spielen, aber irgendwie mogelte sich der Runningback durch und zauberte einen 78-Yard Lauf auf den Rasen des Stade Napoleon. Die anschließende Two Point Conversion führte auch noch zum Erfolg. Neuer Spielstand 6:24, welches auch gleich das Endergebnis darstellte.

Im Großen und Ganzen war es ein spannendes und ausgeglichenes Spiel, welches die starken Huskies am Ende gewannen. Jetzt heißt es Wunden lecken, nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Nächste Woche geht es beim Stadtrivalen, den Berlin Rebels, schon wieder um Punkte.

 

Fotos: Sonja Matysiak, Thomas Sobotzki

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