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Déjà-vu in Hildesheim

Das Rückspiel gegen die Hildesheim Invaders ging mit 6:24 verloren und spiegelte fast das Hinspiel. Wie im ersten Aufeinandertreffen war das Offensive Duo der Hildesheimer, bestehend aus Quarterback Zach Cavanaugh und Aushilfs Running Back und Allzweck Waffe Phil Gamble von der Berliner Defense nicht zu stoppen. So konnte Cavanaugh 93 weitere Rushing Yards seinem Laufkonto hinzufügen und war damit Top Läufer der samstäglichen Partie.

Die Adler hingegen starten schlecht in die Partie. Schon beim Kickoff der Invaders gab es eine Strafe auf Berliner Seite und so musste man dann gleich den ersten Drive fast an der eigenen Endzone starten. Dies ging leider nicht gut und so musste man den Ball recht schnell wieder hergeben. Die Invaders hingegen starten mit ihrem oben erwähnten Offensiv Duo einen fulminanten Drive, bestehen aus 12 plays, welche nur von den zwei bestritten wurden. Schlussendlich lief Gamble zu einem 2-Yard-Touchdown in die Endzone.

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Die Adler konnten leider nicht wie erhofft antworten, was auch an der starken Defense der Hildesheimer lag, selbst liessen sie aber auch bis Mitte des zweiten Viertels keine Nennenswerten Aktionen zu. Dann aber besann sich die zwei Mann Show wieder ihrer Tugenden und näherte sich der Redzone, abgeschlossen wurde der Drive von einem 21-Yard-Touchdown auf Klaus.14:0 für die Gastgeber. Die restliche erste Hälfte ist schnell zusammengefasst, die Berliner kamen nicht mehr in die Hildesheimer hälfte und um die parallele zum Hinspiel perfekt zu machen, erzielte Hildesheim mit ablaufender Uhr noch den 17:0 Pausenstand.

Nachdem wieder nach der Halbzeit wiederum die Defensiv Reihen das Spielgeschehen dominierten, war es dann Raschke vorbehalten fünf Minuten vor dem letzten Seitenwechsel einen 26-Yard-Catch in der Endzone zum TD abzuschließen. Diesmal fanden die Adler aber die passende Antwort. Unterstützt durch Hildesheimer Undiszpliniertheiten hatten die Adler ihren besten Drive des Abends, der sie an die 2 Yard Linie führte und dann durch einen Pass von Niko Fortino auf Bryan Zerbe zum Touchdown. Der Extrapunkt ging leider daneben und so hatten wir exakt das Ergebnis aus dem Hinspiel.

Das es nicht noch enger wurde, lag an der Tatsache, dass es die Adler nicht schaffen optimale Ausgangslagen in Punkte umzumünzen. Direkt nach dem erfolgreichen Drive , erzwang Shaquille Frederick einen Fumble. Der anschliessen Drive endete dann aber an der 1-Yard-Linie der Invaders, nach dem man es n vier Versuchen nicht geschafft hatte, dieses Yard zu überwinden.

Wäre hier nochmal ein TD herausgesprungen hätte es durchaus noch einmal eng werden können. Doch so brachten die Invaders auch ihren vierten Sieg gegen die Adler unter Dach und Fach. Jetzt heisst es wunden Lecken und nach vorne schauen. Am Samstag kommt der Serienmeister aus Braunschweig nach Berlin, will man da nicht komplett auf die Mütze bekommen, muss jeder Spieler 110% geben.

SCORING SUMMARY

Hildesheim Invaders – Berlin Adler, 5.08.2017

1st Quarter
7:0, P.Gamble, 2 yd Run (PAT J.Kretschmann)
2nd Quarter
14:0, C.Klaus, 21 yd Pass von Z.Cavanaugh (PAT J.Kretschmann)
17:0, J.Kretschmann, 42 yd Field Goal
3rd Quarter
24:0, P.Raschke, 26 yd Pass von Z.Cavanaugh (PAT J.Kretschmann)
24:6, B.Zerbe, 2 yd Pass von N.Fortino (PAT no good)

STATS >>http://stats.gfl.info/gfl/2017/hiba.htm<<

Text: Jan Sawicki
Foto: Mut Tis Knipserei

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