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Berlin Adler

Start der BIG6-Saison

An diesem Wochenende wird es ernst. Die ersten vier Teams der Big6 gehen am 18. April ins Rennen um den Eurobowl XXIX. Dabei müssen gleich beide neuen Vertreter, die im vergangen Jahr nicht an Europas wichtigstem Turnier im American Football teilgenommen haben, ihre Ambitionen auf die kontinentale Krone beweisen.

So treffen in Deutschland die Schwäbisch Hall Unicorns am Samstag um 16 Uhr im Hagenbachstadion auf die Berlin Adler. Ein Spiel, das unter normalen Umständen elektrisieren sollte, immerhin stehen sich der deutsche Vize-Meister und der amtierende Eurobowl-Sieger gegenüber. Die Umstände sind jedoch anders, als sie zu Ende der vergangenen Saison waren. Strebt man in Hall auf jeden Fall das Finale an, gleichen die Adler zurzeit mehr einer Wundertüte, aus der man nicht weiß, was man herausziehen soll.

Was zu einem großen Teil an den Turbulenzen der vergangenen Monate lag, in denen die Berliner ein ums andere Mal um die Lizenz für die Zugehörigkeit am Ligabetrieb und damit auch um die Teilnahme an der Big6 bangen mussten. Zudem verließen wichtige Leistungsträger wie Quarterback Darius Outlaw und Wide Receiver Talib Wise den Verein. Damit findet man sich nun erst einmal in der Außenseiterrolle wieder.

Dass die Unicorns als Favoriten gehandelt werden, macht ihnen aber nichts aus. Um das Ziel, den Eurobowl, zu erreichen, muss zwingend das einzige Heimspiel in der Gruppenphase gewonnen werden. Die Form scheint zu stimmen, das Vorbereitungsspiel in Nürnberg konnte deutlich gewonnen werden. Doch auch Head Coach Siegfried Gehrke kann den Gegner aus der Bundeshauptstadt bisher nicht einschätzen. „Das wird eine Reise ins Ungewisse“.

Am Samstagabend sind alle schlauer. Und dann wird man auch die Stärke des zweiten Neulings der Big6 besser beurteilen können. Für Flash de la Courneuve aus der Nähe von Paris steht mit den Swarco Raiders Tirol um 18 Uhr im Marville Stadium gleich ein europäisches Schwergewicht auf dem Programm. Die Österreicher kommen als dreimaliger Eurobowl-Champion nach Frankreich.

Für Flash schließt sich dabei ein Kreis. Im letzten Eurobowl-Finale ihrer Geschichte trafen die Franzosen 2009 wie jetzt am Wochenende auf die Raiders, verloren das Endspiel in Innsbruck jedoch mit 19:30. Die Raiders bringen einen großen Vorteil mit nach Paris. Immerhin ist das Team bereits seit mehreren Wochen im Ligabetrieb und kommt immer besser in Fahrt. In der Begegnung der Battle4Tirol fertigten die Raiders zuletzt die Düsseldorf Panther gleich mal mit 42:0 ab. Die letzten Erfolge, auch in der Liga, stärken zwar das Selbstvertrauen, jedoch hat Head Coach Shuan Fatah auch den nötigen Respekt vor dem Gegner. „Uns erwartet in Paris eine schwere Aufgabe. Flash spielt sehr schnell und hart. Dazu hat sich die Mannschaft einige gute Imports gesichert, allen voran Running Back Marcus Shaw. Wir sind aber gut vorbereitet. Die beiden Spiele in der Battle4Tirol und der Sieg gegen Graz haben viel für den Rhythmus im Team und das Selbstbewusstsein getan.“

Autor: Michael Auerbach – 15.04.2015

Quelle: football-aktuell.de

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